Streitsache (vor dem Stadtrichter Dr. Johann Römer) des Ernst Merßmann, Zeller im Ksp. Uberwasser. Beilagen 1 - 3: (vertreten durch den Prok. Dietrich Schwarte). 1) ./. Johann Schulte Welling d. J. aus Laer (vertreten durch Jakob Storck),. 2) ./. Caspar Merßmann aus Laer (vertr. durch Johann Temmingk). 3) ./. Johann Schulte Vohwinkel aus Laer (vertr. durch Johann Temmingk). wegen Überfall, Schlägerei und Verletzung von 2 Rippen. Meister Bernhard Westeken mußte wegen des Verletzten zu. Hilfe gerufen werden.
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Streitsache (vor dem Stadtrichter Dr. Johann Römer) des Ernst Merßmann, Zeller im Ksp. Uberwasser. Beilagen 1 - 3: (vertreten durch den Prok. Dietrich Schwarte). 1) ./. Johann Schulte Welling d. J. aus Laer (vertreten durch Jakob Storck),. 2) ./. Caspar Merßmann aus Laer (vertr. durch Johann Temmingk). 3) ./. Johann Schulte Vohwinkel aus Laer (vertr. durch Johann Temmingk). wegen Überfall, Schlägerei und Verletzung von 2 Rippen. Meister Bernhard Westeken mußte wegen des Verletzten zu. Hilfe gerufen werden.
B-Acta jud, 710
B-Acta jud Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten)
Acta Judicialia (Rechtsstreitigkeiten) >> 1601-1700
1624 - 1628, 1628 - 1634
Enthält: Meister Bernhard Westeken musste wegen des Verletzten zu Hilfe gerufen werden. Als Zeugen werden genannt: - Henrich Schulte zu Altenroxel (25 Jahre alt), - Berndt Rotgerman gen. Lueßman, - Bäcker Henrich Epping (40 Jahre alt) und seine Ehefrau aus Münster, in dessen Haus in der Jüdefelderstraße die Schlägerei stattfand. Rechtsweiser: Bernhard Koeten, Jobst Reckertz. Hauptakten (1628 - 34): Berufungsverfahren (vor dem Ratsgericht) gegen das Urteil der 1. Instanz des Stadt- und Niedergerichtes Münster vom 24.10.1628 in der Streitsache des Zellers Ernst Merschman (Merßman) aus dem Ksp. Überwasser (vertreten durch den Prok. Christoph zum Schloet) ./. Johann Schulte Welling d.J. aus Laer (vertreten durch die Prok. Hermann Heerde und Conrad Hülßbusch) wegen obiger Delikte. Der Bäcker Henrich Epping wird 1631 noch einmal eingehend verhört. Erwähnt werden die Notare Henrich Brochtrup und Lucas Heronis.
Aktenband stark vermodert.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:22 MEZ