44/121,2 [Nr. 122,1-2]: 1634 Mai 8 (1) Kaufbrief
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UAT 44/ Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III)
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Enthält: Verkäufer: Daniel Sturmb, Univ.-Notar; Käufer: Jobann Jakob Walther, Bürger und Schneider zu Tübingen; Kaufobjekt: Behausung mit Keller; Lage: In der Langengasse "gegenüber dem fürstl. Neuen Collegium, oberhalb zwischen der Kienleriscben Behausung, unterhalb an dem gemeinen Gäßlein bei der Rümelinschen Behausung gelegen, vorne auf die gemeine Gasse, hinten an den Blaubeurer Hof und die Behausung des Israel Rebmann, Bürger und Knappe, stoßend"; Lasten: 1 lb Hellerzins in die Geistliche Verwaltung; Kaufpreis: 1 350 fl; Zahlungsweise: 700 fl z.T. bar, z.T. als Gültbrief, den Rest von 650 fl in jährlichen Raten Von 100 fl, jeweils auf Johann Baptistae, erstmals 1635, zinslos; Bemerkungen: Vorbesitzer: verst. Christoph Krespach, Chirurgus, Bürger und Ratsverwandter zu Tübingen (122,2) Schuldverschreibung des Hans Jakob Walther, Bürger und Schneider zu Tübingen , gegen Univ.-Notar Daniel Sturm, über 650 fl, 1634 Mai 8. Tübingen.
Akte
Vgl. UAT 2/18 fol. 42
Kreßpach, Christoph (um 1551-1612)
Sturm, Daniel (1602-1652)
Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:39 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bc Verwaltungsorgane (Universitätsverwaltung) (Tektonik)
- Bc 2 Universitätssekretariat (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur (15.-19. Jh.) (Tektonik)
- Ältere Universitätsregistratur, Vermischte Sachakten (III) (Bestand)
- Kaufbriefe, Gültbriefe, Lagerbücher (1570-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe (1580-1780) (Gliederung)
- Kaufbriefe, Fasz. III: Nr. 68-134 (Archivale)