Karl Herzog zu Br. u. Lün., belehnt nach Absterben des Kammerjunkers u. Hauptmanns Jost Friedrich v. Schierstedt den Georg Sigismund v. Schierstedt, Sohn des weil. Rittmeisters Heinrich Sigismund v. Schierstedt, mit den nachbenannten Gütern: Dorf Klein Ditfurt mit "Gericht u. Rechte über Hals u. Hand", das Vogt-Gut, der halbe Zehnte zu Aspenstedt, der Zehnte zu Oschmersleben uber dem waszer, 1 freien Sattelhof zu Benzingerode mit 8 Hufen zehntfrei u. dem Stapelberg, das Pepperling Holz etc., 15 Mrg, von denen der Zehnte zum hoffe gehört, 1 Kothof mit 2 Mrg. u. 1 Ackerhof, da er lehn und zinszen hat, unter der Mühle gelegen, 1 freie Schaaftrift, 1 Schäferei u. Weide, einen Kuhhirten, schweinehirten und andere hirten, so dem hofe noth ist, haasen, hüner und vogel zu fangen, denselben hoff mit gericht und recht über halsz und hand etc., 1 Mühle hinter dem Dorfe, 3 Höfe zum Thal, bei jedem 1/2 Hufe, 2 1/2 Hufen Landes zu Westerhauszen, 4 Hufen u. 1 Hofe zu Reddeber, mit 1 Hopfen-Hofe etc. Für den Fall des Aussterbens der v. Schierstedt belehnt der Herzog zugleich Martin Friedrich, August Adolf, Christoph von Heimburg, des weil. Jost Heynen von Heimburg Söhne mit den vorgenannten Gütern, welche vom Fürstentum Blankenburg zu Lehen gehen. geben... Braunschweig... 1762 am 18... Octobris. Mit Unterschrift u. Siegel in Holzkapsel am Pergamentstreifen. Contrasign: A. A. v. Cramm. Aus Dr. Eyselein's Nachlasse in Blankenburg gekauft 1903.