Zeitzeugen - Besuch der ehemaligen Tübinger Juden in Tübingen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 R140260/101
Nr. 19
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 30/008 Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V.
Audiovisuelle Medien des Gedenkstättenverbundes Gäu-Neckar-Alb e.V. >> Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. >> Filmdokumente
Mai 2004
Film über den Besuch ehemaliger jüdischer Bürger und Bürgerinnen in Tübingen. Die Stadt hatte sie zum vierten Mal eingeladen.
Stadtrundfahrt:
- Besichtigung des Denkmals am ehemaligen Standort der Synagoge in der Gartenstraße:
Begrüßung durch Martin Ulmer, Geschäftsführer der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Noemi Hamm (geboren 18.04.1928 in Karlsruhe; früher: Inge Lion), Tochter des Tübinger Textilhändlers Gustav Lion (geboren 10.02.1898; † 13.06.1965) und Else Lion (geboren 23.11.1905; gestorben 20.04.1973, geborene Nachmann) hat kein Gefallen am Denkmal
Arnold Marque (geboren 31.03.1921 in Crailsheim, Konditor/Versicherungskaufmann; früher: Arnold Wochenmark), Sohn des Vorsängers der jüdischen Gemeinde Tübingen ab 1925 Dr. Josef Wochenmark (geboren 18.06.1880 Regwadov, Galizien; gestorben 08.03.1943 Stuttgart) und Bella Wochenmark (geboren 14.01.1887; gestorben 16.10.1944 Auschwitz, geborene Freudenthal), spricht das Kaddisch.
- Besuch des französischen Viertels. Begrüßung durch Cord Soehlke, Projektleiter der Südstadtentwicklung
- Mittagessen im Schwärzlocher Hof. Therese Stern-Lawrence (geboren 11.04.1925 in Haigerloch; früher: Therese Kappenmacher) erinnert sich
- Gespräch mit Pressevertretern. Äußerungen von Carsten Kauth, Mitarbeiter Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und Doris Doris Doctor (geboren 11.04.1923 in Tübingen; geborene Bernheim)
- Besuch des jüdischen Friedhofs in Tübingen-Wankheim
Vorführung des Films "Wege der Tübinger Juden - Eine Spurensuche". Ansprachen von:
- Begrüßung durch Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
- Andreas Kunze, Kameramann über die Entstehung des Films
- Arnold Marque spricht ein Vorwort
Empfang im Sitzungssaal des Tübinger Rathauses. Ansprachen von:
- Begrüßung durch Brigitte Russ-Scherer, Oberbürgermeisterin von Tübingen
- Karl-Josef Kuschel, Akademischer Direktor für Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Katholisch-Theologischen Fakultät sowie stellvertretender Direktor des Instituts für Ökumenische und interreligiöse Forschung der Universität Tübingen: Festansprache
- Joseph Rothschild, Religions- und Politikwissenschaftler Universität Tübingen
- Arnold Marque
- Therese Stern-Lawrence
Begegnung mit Tübinger Schülern. Vorführung des Films "Wege der Tübinger Juden - Eine Spurensuche"
- Arnold Marque, Doris Doctor, Reynold S. Koppel (geboren 25.11.1928 in Dortmund), Therese Stern-Lawrence und Noemi Hamm beantworten Fragen der Schüler
Podiumsdiskussion der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
- Michael Behal, Leiter des Leibniz-Kollegs an der Universität Tübingen
- Hilde Löwenstein (geboren 23. Dezember 1913; geborene Selig; in Gersfeld/Rhön aufgewachsen), Arnold Marque, Doris Doctor
- Eugen Schmid, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Tübingen
Schnitt und Kamera: Walter Vötsch, Wilhelm Helle
Sprecherin: Waltraud Vötsch
Stadtrundfahrt:
- Besichtigung des Denkmals am ehemaligen Standort der Synagoge in der Gartenstraße:
Begrüßung durch Martin Ulmer, Geschäftsführer der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Noemi Hamm (geboren 18.04.1928 in Karlsruhe; früher: Inge Lion), Tochter des Tübinger Textilhändlers Gustav Lion (geboren 10.02.1898; † 13.06.1965) und Else Lion (geboren 23.11.1905; gestorben 20.04.1973, geborene Nachmann) hat kein Gefallen am Denkmal
Arnold Marque (geboren 31.03.1921 in Crailsheim, Konditor/Versicherungskaufmann; früher: Arnold Wochenmark), Sohn des Vorsängers der jüdischen Gemeinde Tübingen ab 1925 Dr. Josef Wochenmark (geboren 18.06.1880 Regwadov, Galizien; gestorben 08.03.1943 Stuttgart) und Bella Wochenmark (geboren 14.01.1887; gestorben 16.10.1944 Auschwitz, geborene Freudenthal), spricht das Kaddisch.
- Besuch des französischen Viertels. Begrüßung durch Cord Soehlke, Projektleiter der Südstadtentwicklung
- Mittagessen im Schwärzlocher Hof. Therese Stern-Lawrence (geboren 11.04.1925 in Haigerloch; früher: Therese Kappenmacher) erinnert sich
- Gespräch mit Pressevertretern. Äußerungen von Carsten Kauth, Mitarbeiter Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. und Doris Doris Doctor (geboren 11.04.1923 in Tübingen; geborene Bernheim)
- Besuch des jüdischen Friedhofs in Tübingen-Wankheim
Vorführung des Films "Wege der Tübinger Juden - Eine Spurensuche". Ansprachen von:
- Begrüßung durch Ulrike Baumgärtner, Vorsitzende der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
- Andreas Kunze, Kameramann über die Entstehung des Films
- Arnold Marque spricht ein Vorwort
Empfang im Sitzungssaal des Tübinger Rathauses. Ansprachen von:
- Begrüßung durch Brigitte Russ-Scherer, Oberbürgermeisterin von Tübingen
- Karl-Josef Kuschel, Akademischer Direktor für Theologie der Kultur und des interreligiösen Dialogs an der Katholisch-Theologischen Fakultät sowie stellvertretender Direktor des Instituts für Ökumenische und interreligiöse Forschung der Universität Tübingen: Festansprache
- Joseph Rothschild, Religions- und Politikwissenschaftler Universität Tübingen
- Arnold Marque
- Therese Stern-Lawrence
Begegnung mit Tübinger Schülern. Vorführung des Films "Wege der Tübinger Juden - Eine Spurensuche"
- Arnold Marque, Doris Doctor, Reynold S. Koppel (geboren 25.11.1928 in Dortmund), Therese Stern-Lawrence und Noemi Hamm beantworten Fragen der Schüler
Podiumsdiskussion der Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
- Michael Behal, Leiter des Leibniz-Kollegs an der Universität Tübingen
- Hilde Löwenstein (geboren 23. Dezember 1913; geborene Selig; in Gersfeld/Rhön aufgewachsen), Arnold Marque, Doris Doctor
- Eugen Schmid, ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Tübingen
Schnitt und Kamera: Walter Vötsch, Wilhelm Helle
Sprecherin: Waltraud Vötsch
0'46
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Zur Nutzung der audiovisuellen Unterlagen bitte in Verbindungsetzen mit: Geschichtswerkstatt Tübingen e.V. , info@geschichtswerkstatt-tuebingen.de, Dr. Martin Ulmer, 07071-763555 oder Tel. 0174-3046043
Baumgärtner, Ulrike; Historikerin
Behal, Michael; Leiter des Leibniz-Kollegs
Doctor, Doris; * 11.04.1923 in Tübingen; geborene Bernheim
Hamm, Noemi; * 18.04.1928 in Karlsruhe
Kauth, Carsten; Mitarbeiter Geschichtswerkstatt Tübingen e.V.
Koppel, Reynold S.; Professor für deutsche Geschichte, 1928-
Marque, Arnold; Konditor, Versicherungskaufmann, * 31.03.1921 in Crailsheim
Rothschild, Joseph; Religions- und Politikwissenschaftler
Stern-Lawrence, Therese; geborene Kappenmacher, 1925-
Tübingen TÜ; Geschichtswerkstatt
Tübingen TÜ; Juden
Tübingen TÜ; Judenverfolgung
Juden
Nationalsozialismus; Judenverfolgung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:31 MEZ
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