Joachim [I.], Kurfürst und Markgraf von Brandenburg, bestätigt den von seinem Räten getroffenen Entscheid in der Auseinandersetzung zwischen dem Geistlichen Georg Muslow ("Jorgen Muslo") einerseits und dem Domstift Cölln ("dechant unnd capittell der styfftkirchen uff unserm sloß allhir zu Koln") andererseits wie folgt: Dem Domstift wird der Besitz der von Kuno, Achim und Betke Muslow dem Benedikt Hoppenrade überlassenen Güter im Dorfe Schönefeld ("Schonfelt"), die mit dem Dorf durch Friedrich [II.], Kurfürst, dem Domstift ("newen styfft kirchen sannt Erasmus uffm sloß zu Koln") übertragen wurden, bestätigt. Der Kläger Georg Muslow wird mit seinen Ansprüchen, die er auf einen Anteil am Erbe des Hans Muslow aus dem Leibgedinge der Ehefrau des Andreas Hacke vorgebracht hat, abschlägig beschieden und zur Zahlung der Gerichtskosten angehalten. "geben zu Kolnn an der Sprew, am freitag nach Lucie, der geburth Christi im funfftzehenhundersten unnd viertzehenden jarnn"

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Brandenburgisches Landeshauptarchiv
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