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Kapital des Ehepaars Tongern, bezogen auf Einkünfte des Amtes Kaster; Verhandlungen und Abrechnungen
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Bl. 10 (1712 Februar 8) Freiherr E.F. von Wittenhorst überträgt dem Kloster Langwaden, in der Herrlichkeit Wevelinghoven gelegen, die Hälfte einer jährlichen Erbrente von hundert Talern, die er von seinen Großeltern geerbt habe und die aus der fürstlichen Kellnerei zu Kaster zu zahlen sind, zur Stiftung einer jährlichen Seelenmesse für sich und seine Eltern, mit Vorbehalt einer Erbrente für seine beiden Schwestern, welche Konventualinnen im Kloster Ellen sind. Falls eine Tochter des Freiherrn von Houve zu Kiffelsberg ins Kloster Langwaden eintreten möchte und vom Propst als geeignet anerkannt werde, soll sie ohne Mitgift aufgenommen werden. Siegelankündigung und Unterschrift des Ausstellers. Beglaubigt vom Düsseldorfer Notar Hermann Goldstein. Heuth dato 8ten Februarii 1712. Archivreferenz: s.a. Kloster Ellen, Urk. 15; Ausfertigung mit nachträglichem Vermerk, s. Kloster Ellen, Urk. 38; erwähnte Übertragung der Zession auf das Kloster Ellen, s. Kloster Ellen, Akten 17, Bl. 59 Biblioreferenz: Reg.: Candels, H., Ellen, S. 242 Nr. 72b Ueberlieferung: Abschrift Bl. 10b-14 (1753 November 3) Der Konvent zu Ellen trifft mit dem gerichtlich angeordneten Kurator der Jungfer Maria Theresia Rentling, Tochter des kurkölnischen Hofkammerrats Franz Wilhelm Rentling folgende Vereinbarung über ihre Aufnahme ins freiadelige Kloster Ellen: Sie bringt ihr gesamtes elterliches Erbe von etwa 3000 Rtlr voll ins Kloster ein. Wegen ihrer großen Sehschwäche wird sie von der Haltung der Chorwoche [= Vorbeterin] freigestellt. Es soll ihr kein Nachteil daraus erwachsen, wenn sie wegen ihrer Sehschwäche auf die Dauer nicht mehr dem Chorgebet folgen oder eine andere Arbeit leisten kann. Da sie wirklich die Ordensberufung habe, wie sich durch das zurückliegende Noviziat erwies, wird sie zur Profeß zugelassen und zahlt jeder Schwester,wegen der besonderen Abmachung in Bezug auf die Sehchwäche den doppelten Anerkennungsbetrag. Die Hälfte ihres Erbteils wird so verzinst, daß sie auf Lebenszeit ihren Spielpfennig erhält. Nach ihrem Tod verbleibt das ganze Kapital dem Kloster Ellen. Der Konvent gibt seine Zustimmuung, vorbehaltlich der Genehmigung durch den Vaterabt. Es unterzeichnen: A[nna] Sibylla] von Brachel, Äbtissin (abdeisein) in Ellen, Johann Schürmann, Vizeprior, [Susanna] M[echthildis] von Rheinbach, Subpriorin, Karolina von Crafft, Seniorin, Arnoldine von Lemmen, J.M. von Houven, Sibylla Görtz, M.H. von Aillen [oder: Kollen], M.H. von Hassan, J. von Schick und Maria Theresia Rentling. Signatum Ellen, den 3ten Novembris 1753. Archivreferenz: Ausfertigung, s. Kloster, Ellen, Urk. 44 Biblioreferenz: Reg.: Candels, H., Ellen, S. 263f. Nr. 135 Ueberlieferung: Abschrift
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Information on confiscated assets
Further information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.