Die heimgelassenen fürstlich Münsterschen Räte des Kurfürsten, Erzbischof Ernst von Köln, als Administrator des Stifts Münster, Domdechant und Domkapitel von Münster, Jobst von der Recke als Vertreter der Ritterschaft, sowie Bürgermeister und Rat der Stadt Münster als Vertreter der anderen Städte und Stände im Stift Münster bekennen, dass sie dem Heinrich Tegeder, Sekretär des Münsterschen Domkapitels und seiner Ehefrau Anna Modersohn eine Rente von 30 Reichstalern verkauft haben für eine Hauptsumme von 500 Reichstalern. Die Rente soll aus den Sterbfällen und anderen künftigen Einnahmen des Stifts aus dem Amt Wolbeck beglichen werden. Beiden Vertragspartnern wird ein halbes Jahr vor Lamberti die Möglichkeit der Kündigung zu St. Lamberti eingeräumt. Siegelankündigung durch die vier Aussteller.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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