Amtsgerichte: Amtsgericht Friedberg (Bestand)
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G 28 Friedberg
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt (Archivtektonik) >> Gliederung >> Behörden und Ämter Großherzogtum und Volksstaat Hessen >> Justizverwaltung >> Amtsgerichte
1792 - 1944 (- 1971)
Enthält: Freiwillige Gerichtsbarkeit, Generalakten, Registersachen, Strafsachen, Zivilprozesssachen.
Bestandsgeschichte: Die Übernahme des Schriftgutes ins Staatsarchiv erfolgte im Zeitraum 1951 bis 1997 in mehreren Schritten. Eine erste Verzeichnung des Bestandes erfolgte 1964 durch Hellmuth Gensicke und S. Lippert. In dem hieraus erwachsenen maschinenschriftlichen Findbuch waren auch Vorakten anderer Gerichtsbehörden und aufgrund von Gerichtsabgaben Fremdprovenienzen enthalten. Eine Bestandsbereinigung wurde begonnen.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Sprengel des 1821 gebildeten Landgerichts Friedberg setzte sich zusammen aus den ehemaligen Ämtern Butzbach, Friedberg, Burg Friedberg und dem Domanial- und bisher Stolberg-Ortenbergischen Anteil an den Gemeinschaften Münzenberg und Trais-Münzenberg. Daneben bestanden 1821 zunächst noch einige standesherrliche und Patrimonialgerichte, die von 1822 bis 1825 allmählich dem Landgericht zugeordnet wurden. 1840 erfolgten Gebietsabtretungen an das neugebildete Landgericht Butzbach, denen 1853 und 1867 weitere Sprengelbereinigungen folgten. 1879 wurde das Land- zum Amtsgericht. Mehrfache Sprengeländerungen folgten bis 1934. Dem Amtsgericht Friedberg wurden 1943 Zweigstellen in Bad Nauheim und Vilbel unterstellt.
Findmittel: (3) vorläufige Kartei für Abteilung G
Findmittel: unverzeichnet: 0,75 m
Findmittel: (2) vorläufige Verzeichnung in Word-Dateien
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen
Findmittel: Inhaltliche Beschreibung der Aktengruppen der Freiwilligen Gerichtsbarkeit F (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/eadfg.pdf)
Referent: Marion Coccejus
Bestandsgeschichte: Die Übernahme des Schriftgutes ins Staatsarchiv erfolgte im Zeitraum 1951 bis 1997 in mehreren Schritten. Eine erste Verzeichnung des Bestandes erfolgte 1964 durch Hellmuth Gensicke und S. Lippert. In dem hieraus erwachsenen maschinenschriftlichen Findbuch waren auch Vorakten anderer Gerichtsbehörden und aufgrund von Gerichtsabgaben Fremdprovenienzen enthalten. Eine Bestandsbereinigung wurde begonnen.
Geschichte des Bestandsbildners: Der Sprengel des 1821 gebildeten Landgerichts Friedberg setzte sich zusammen aus den ehemaligen Ämtern Butzbach, Friedberg, Burg Friedberg und dem Domanial- und bisher Stolberg-Ortenbergischen Anteil an den Gemeinschaften Münzenberg und Trais-Münzenberg. Daneben bestanden 1821 zunächst noch einige standesherrliche und Patrimonialgerichte, die von 1822 bis 1825 allmählich dem Landgericht zugeordnet wurden. 1840 erfolgten Gebietsabtretungen an das neugebildete Landgericht Butzbach, denen 1853 und 1867 weitere Sprengelbereinigungen folgten. 1879 wurde das Land- zum Amtsgericht. Mehrfache Sprengeländerungen folgten bis 1934. Dem Amtsgericht Friedberg wurden 1943 Zweigstellen in Bad Nauheim und Vilbel unterstellt.
Findmittel: (3) vorläufige Kartei für Abteilung G
Findmittel: unverzeichnet: 0,75 m
Findmittel: (2) vorläufige Verzeichnung in Word-Dateien
Findmittel: (1) Online-Datenbank (HADIS) - Freiwillige Gerichtsbarkeit, Registersachen
Findmittel: Inhaltliche Beschreibung der Aktengruppen der Freiwilligen Gerichtsbarkeit F (http://digitalisate-he.arcinsys.de/pdf/hstad/eadfg.pdf)
Referent: Marion Coccejus
144 m
Bestand
Korrespondierende Archivalien: G 28 Lich: Hausen (Wetteraukreis), Nieder-Weisel mit Oes, Södel (vor 1837)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Butzbach: Bodenrod, Butzbach, Fauerbach vor der Höhe (Fauerbach I), Hausen (Wetteraukreis), Hoch-Weisel, Maibach, Münster (Wetteraukreis), Nieder-Weisel mit Oes, Oppershofen, Ostheim, Rockenberg, Langenhain mit Ziegenberg (ab 1840); Steinfurth (1840-1867); Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen (1843-1853); Münzenberg (ab 1848); Trais-Münzenberg (ab 1853)
Korrespondierende Archivalien: G 28 A (zugehörige Register), G 28 B (Gerichtsbücher), H 14 Friedberg (ab 1945)
Korrespondierende Archivalien: HINWEIS 1: Die Abgrenzung nach Behördenprovenienz erfolgte nicht durchgängig. Recherchen sollten bei allen Amtsgerichten erfolgen, zu denen der jeweilige Ort gehört hat.
Korrespondierende Archivalien: Staatsarchiv Marburg: Dorheim, Nauheim, Rödgen, Schwalheim (vor 1867) z. T. im vorliegenden Bestand enthalten
Korrespondierende Archivalien: HINWEIS 2: Die zu den Akten vorhandenen Register stehen in der Erläuterung zum jeweiligen Gliederungspunkt oder im Feld 'Notizen' direkt bei der jeweiligen Titelaufnahme
Korrespondierende Archivalien: G 28 Nidda: Berstadt (1821-1853), Leidhecken (vor 1853)
Korrespondierende Archivalien: E 9: Großteil der Unterlagen vor 1821
Korrespondierende Archivalien: Hauptstaatsarchiv Wiesbaden: Dorn-Assenheim, Reichelsheim (vor 1867) z. T. im vorliegenden Bestand enthalten
Korrespondierende Archivalien: G 28 Bad Vilbel: Bönstadt, Bruchenbrücken (vor 1840) fehlt dort; Ilbenstadt (vor 1843) fehlt dort; Burg-Gräfenrode, Heldenbergen, Kaichen (vor 1882); Holzhausen/Burgholzhausen, Rodheim vor der Höhe (vor 1911)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Altenstadt: Bönstadt (1853-1911)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Laubach: Wohnbach (1822-1848)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Bad Nauheim: Steinfurth (ab 1867); Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Wisselsheim (ab 1879); Dorheim (1867-1911)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Hungen: Weckesheim (vor 1853); Wölfersheim (vor 1879); Berstadt (1853-1934), Wohnbach (1848-1934)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Butzbach: Bodenrod, Butzbach, Fauerbach vor der Höhe (Fauerbach I), Hausen (Wetteraukreis), Hoch-Weisel, Maibach, Münster (Wetteraukreis), Nieder-Weisel mit Oes, Oppershofen, Ostheim, Rockenberg, Langenhain mit Ziegenberg (ab 1840); Steinfurth (1840-1867); Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen (1843-1853); Münzenberg (ab 1848); Trais-Münzenberg (ab 1853)
Korrespondierende Archivalien: G 28 A (zugehörige Register), G 28 B (Gerichtsbücher), H 14 Friedberg (ab 1945)
Korrespondierende Archivalien: HINWEIS 1: Die Abgrenzung nach Behördenprovenienz erfolgte nicht durchgängig. Recherchen sollten bei allen Amtsgerichten erfolgen, zu denen der jeweilige Ort gehört hat.
Korrespondierende Archivalien: Staatsarchiv Marburg: Dorheim, Nauheim, Rödgen, Schwalheim (vor 1867) z. T. im vorliegenden Bestand enthalten
Korrespondierende Archivalien: HINWEIS 2: Die zu den Akten vorhandenen Register stehen in der Erläuterung zum jeweiligen Gliederungspunkt oder im Feld 'Notizen' direkt bei der jeweiligen Titelaufnahme
Korrespondierende Archivalien: G 28 Nidda: Berstadt (1821-1853), Leidhecken (vor 1853)
Korrespondierende Archivalien: E 9: Großteil der Unterlagen vor 1821
Korrespondierende Archivalien: Hauptstaatsarchiv Wiesbaden: Dorn-Assenheim, Reichelsheim (vor 1867) z. T. im vorliegenden Bestand enthalten
Korrespondierende Archivalien: G 28 Bad Vilbel: Bönstadt, Bruchenbrücken (vor 1840) fehlt dort; Ilbenstadt (vor 1843) fehlt dort; Burg-Gräfenrode, Heldenbergen, Kaichen (vor 1882); Holzhausen/Burgholzhausen, Rodheim vor der Höhe (vor 1911)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Altenstadt: Bönstadt (1853-1911)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Laubach: Wohnbach (1822-1848)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Bad Nauheim: Steinfurth (ab 1867); Nieder-Mörlen, Ober-Mörlen, Wisselsheim (ab 1879); Dorheim (1867-1911)
Korrespondierende Archivalien: G 28 Hungen: Weckesheim (vor 1853); Wölfersheim (vor 1879); Berstadt (1853-1934), Wohnbach (1848-1934)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 12:49 MESZ