Flößerei auf der Kinzig
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/24 T 1-2 Nr. 289
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 65/24 T 1-2 Oberamt Oberndorf
Oberamt Oberndorf >> XII. Polizeisachen >> Bau- und Flusspolizei: Flößerei
1803-1820
Enthält:
I. Gesuch des Hofbauern Gabriel Adrion von Ehlenbogen an König Friedrich I. von Württemberg, den 1803 bei einem Schiffergericht angeblich durch den Alpirsbacher Oberamtmann Knapp widerrechtlich zum Kinzig-Schiffer bestellten Johann Georg Trick von Hönweiler nicht bestätigen und dem Verlangen Adrions auf eine Schifferstelle Gerechtigkeit verschaffen zu wollen 1803-1809
II. Kopie des Protokolls über das am 3. Februar 1807 zu Wolfach abgehaltene gemeinschaftlich Württembergisch-Fürstenbergische Flößer- und Schiffergericht vom 10. Februar 1807
III. Akten zur Prozesssache des Färbers und Sägmühlenbesitzers Johann Georg Erbe (und Genossen) von Alpirsbach gegen die Kinziger Flößerschaft betr. missbräuchliche, die Wasserwerke schädigende Benutzung des Kinzigwassers (zu hohes Anschwellenlassen des Wassers vom Schießhaus-Weiher); mit 2 Gutachten des württembergischen Oberwasserbaudirektors Major von Duttenhofer vom 18. Juli 1805 und 6. November 1809 sowie 1 Rechtsgutachten der Tübinger Juristenfakultät vom 22. September 1810 (A-D.) 1805-1810
IV. Entwerfung einer Flusspolizei- und Flussbau-Ordnung für den oberen Neckar und die Kinzig 1819
V. Protokoll über das am 19. Juli 1820 in Alpirsbach von Württemberg und Baden gemeinschaftlich abgehaltene Schiffergericht vom 9. August 1820; mit einigen diesbezüglichen Vor- und Nachakten 1820
VI. Bericht des Justizrats Knapp von Rottenburg, der Oberamtmänner Daub und Marz von Oberndorf und Freudenstadt, des Oberforstmeisters von Oetinger und des Forstassistenten Warth von Freudenstadt über das am 19. Juli 1820 und an den folgenden Tagen in Alpirsbach abgehaltene Schiffergericht vom 15. August 1820 Kopie (134 Blatt)
I. Gesuch des Hofbauern Gabriel Adrion von Ehlenbogen an König Friedrich I. von Württemberg, den 1803 bei einem Schiffergericht angeblich durch den Alpirsbacher Oberamtmann Knapp widerrechtlich zum Kinzig-Schiffer bestellten Johann Georg Trick von Hönweiler nicht bestätigen und dem Verlangen Adrions auf eine Schifferstelle Gerechtigkeit verschaffen zu wollen 1803-1809
II. Kopie des Protokolls über das am 3. Februar 1807 zu Wolfach abgehaltene gemeinschaftlich Württembergisch-Fürstenbergische Flößer- und Schiffergericht vom 10. Februar 1807
III. Akten zur Prozesssache des Färbers und Sägmühlenbesitzers Johann Georg Erbe (und Genossen) von Alpirsbach gegen die Kinziger Flößerschaft betr. missbräuchliche, die Wasserwerke schädigende Benutzung des Kinzigwassers (zu hohes Anschwellenlassen des Wassers vom Schießhaus-Weiher); mit 2 Gutachten des württembergischen Oberwasserbaudirektors Major von Duttenhofer vom 18. Juli 1805 und 6. November 1809 sowie 1 Rechtsgutachten der Tübinger Juristenfakultät vom 22. September 1810 (A-D.) 1805-1810
IV. Entwerfung einer Flusspolizei- und Flussbau-Ordnung für den oberen Neckar und die Kinzig 1819
V. Protokoll über das am 19. Juli 1820 in Alpirsbach von Württemberg und Baden gemeinschaftlich abgehaltene Schiffergericht vom 9. August 1820; mit einigen diesbezüglichen Vor- und Nachakten 1820
VI. Bericht des Justizrats Knapp von Rottenburg, der Oberamtmänner Daub und Marz von Oberndorf und Freudenstadt, des Oberforstmeisters von Oetinger und des Forstassistenten Warth von Freudenstadt über das am 19. Juli 1820 und an den folgenden Tagen in Alpirsbach abgehaltene Schiffergericht vom 15. August 1820 Kopie (134 Blatt)
Archivale
Daub, Oberamtmann
Duttenhofer, württembergischer Oberwasserbaudirektor von
Erbe, Johann Georg, Färber und Sägmühlebesitzer
Knapp, Justizrat
Knapp, Oberamtmann
Marz, Oberamtmann
Oetinger, Oberforstmeister von
Trick, Johann Georg
Warth, Forstassistent
Alpirsbach FDS
Baden, Großherzogtum; Kinzig-Flößerei
Ehlenbogen, Alpirsbach FDS; Kinzig-Flößerei
Freudenstadt FDS
Hönweiler: Peterzell, Alpirsbach FDS
Oberndorf am Neckar RW
Rottenburg am Neckar TÜ
Tübingen TÜ; Juristenfakultät
Wolfach OG; württembergisch-fürstenbergisches bzw. württembergisch-badisches Flößer- und Schiffergericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ
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