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Deutsches Volksopfer (Ruhr und Rhein) und Schwäbische Ruhrhilfe: Aufrufe, Eingaben, Sammlung, Verwaltung und Verwendung von Spenden, Unterbringung von Kindern aus dem Rhein- und Ruhrgebiet
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Deutsches Volksopfer (Ruhr und Rhein) und Schwäbische Ruhrhilfe: Aufrufe, Eingaben, Sammlung, Verwaltung und Verwendung von Spenden, Unterbringung von Kindern aus dem Rhein- und Ruhrgebiet
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, E 130 a Staatsministerium
Staatsministerium >> V Militär-und Marinewesen, Erster Weltkrieg und Nachkriegszeit
Juni 1923 - Juli 1924
Enthält u.a.: Gesetzentwurf über die Erhebung eines Opfers für Rhein und Ruhr (August 1923) Qu. 152; Eingaben: Reichsverband der Automobilindustrie, Berlin, betr. Ablehnung des Gesetzentwurfs über die Erhebung eines Opfers für Rhein und Ruhr seitens der Kraftfahrzeughalter vom 01.08.1923 Qu. 147, Württ. Kraftverkehrsgesellschaft m.b.H., Stuttgart, betr. Befreiung von der Rhein-Ruhr-Abgabe vom 07.09.1923 Qu. 162, 167; Merkblatt für die Unterbringung von Kindern aus dem Ruhr- und Rheingebiet (Drucksache 4 S.) Qu. 135b; "Deutsches Volksopfer", Werbeflugblatt, herausg. vom Preußischen Landesausschuß für das Deutsche Volksopfer, Berlin, September 1923, 2 S. Qu. 169a; "Sie morden den Geist nicht!", Flugblatt zur Besetzung des Ruhrgebiets, 2 S. Qu. 169b; "Helft Ruhr und Rhein zur Freiheit!", Flugblatt zum Deutschen Volksopfer, 1923, Berlin, 1 S. Qu. 169c; "Der Kampf um Rhein und Ruhr", Deutsche Reparationen - französischer Rechtsbruch, von H.G. Erdmannsdörffer, Berlin 1923, brosch. 40 S. Qu. 169d; "Blätter der Zentralleitung für Wohltätigkeit in Württemberg" Nr. 10/1923 Qu. 187b
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.