Überstellung von sowjetischen Kriegsgefangenen.
Vollständigen Titel anzeigen
0.4, 056/0082a
former reference number: Buchenwald 65
former reference number: I42, Folio 70
former reference number: Aktenzeichen des Absenders: 14 d 6/F
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Mauthausen >> Lagerstärke
20.01.1942
Adressat: Konzentrationslager Buchenwald, Kommandant, Konzentrationslager Mauthausen, Kommandant
Der Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes, SS-Ogruf. Heydrich hat sich mit der Überstellung der 138 namentl. gemeldeten sowj. Kriegsgefangenen zum Arbeitseinsatz im Steinbruch des Konzentrationslagers Mauthausen einverstanden erklärt.
Die Überstellung hat sofort zu erfolgen.
Der Chef der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes, SS-Ogruf. Heydrich hat sich mit der Überstellung der 138 namentl. gemeldeten sowj. Kriegsgefangenen zum Arbeitseinsatz im Steinbruch des Konzentrationslagers Mauthausen einverstanden erklärt.
Die Überstellung hat sofort zu erfolgen.
SS-Führungshauptamt, Inspekteur der Konzentrationslager, Oranienburg Po.
Abgebende Stelle: Bundesarchiv
Art: Fotokopie einer Abschrift vom Original
Archivale
Verwandtes Material: Dort. Schreiben vom 16.12.1941 - I a, 14 f 14/12.41/191/41 g. Rs.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ