3/2 [fol. 105f]: 1640 April 13 (Senatsprotokoll)
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UAT 3/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XXI
Enthält: Anwesend: Rektor Bardili Nicolai, Rümelin, Wiebel, Gerhard, Rauscher, Gailfus; 1.) Fürstliches Reskript an die Stadt Sulz wegen ihrer Schulden beim Fleckhianischen Stipendium. (Anm. 1) [UAT 3/2, Bl. 105]; 2.) Prüfung der Rechnungsgeschäfte des Syndikus Gilg durch Dr. Rümelin, Dr. Wiebell, Rauscher. (Anm. 2) [UAT 3/2, Bl. 105]; 3.) Schreiben an Bürgermeister und Rat der Hansestadt Hamburg um Verleihung von Geld. ('Stipendium Ducalis' und "Stipendium caritativum"). [UAT 3/2, Bl. 105]; 4.) Gesuch der Witwe Maria Rümelin um die von Junker von Berlichingen und Haag von Freyberg hinterlassenen Packfässer. [UAT 3/2, Bl. 105']; 5.) Zurückweisung des Kaufvertrags von Klaus Memminger, Metzger, wegen der Keglerischen Behausung. Verordnung von Dr. David Frisch und Johann Bernhard Sattler zu Kuratoren für die Kinder des Joachim Kegel. [UAT 3/2, Bl. 105']; 6.) Bitte der Frau Margarete Bansovius, Witwe, um Ausführung des Strafurteils in der Schuldsache gegen Salomon Frisch. (Anm. 3) [UAT 3/2, Bl. 105']; 7.) Bericht des Jakob Mochel, Pfleger zu Leonberg, über die Beschlagnahme des vorhandenen Geldes durch Vogt, Bürgermeister und Gericht. [UAT 3/2, Bl. 105']; Anm. 1: Vgl. UAT 3/2,102. Anm. 2: Vgl. UAT 3/2,99'. Anm. 3: Vgl. UAT 3/2,90.
Akte
Acta Senatus, Bd. XXI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:40 MEZ
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