2/16 [fol. 182]: 1632 Juli 14 (Collegium Decanorum)
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UAT 2/ Akademischer Senat (I), Protokolle
Akademischer Senat (I), Protokolle >> Acta Senatus, Bd. XVI
Enthält: Anwesend: Rektor Besold Pregizer, Magirus, Gerhard, Schäffer; 1.) Gesuch der Ursula Helene Demmler (Anm. 1), Johann Beltzinger [Peltnizer] aus Stuttgart wegen seiner Schulden bei ihr anzuhalten oder vorzuladen (Anm. 2) [UAT 2/16, Bl. 182]; 2.) Vorladung des Mag. Achatz Sturm, Pfarrer zu Simmersfeld [Krs.Calw] wegen Johann Gellathin. [UAT 2/16, Bl. 182]; 3.) Befehl an Mag. Schäffer und den Notar, zu Dr. Baier zu gehen mit der Bitte, Frau Dr. Thumm anzuhalten, das von ihrem Sohn dem Metzger zu Stuttgart "hinweggerittene" Pferd zu ersetzen. [UAT 2/16, Bl. 182]; Anm. 1: Ursula Helene Demmler: geb.Kienlin, Witwe des Dr. Georg Burckhard Demmler; Faber 3/51.e. Anm. 2: Vgl. UAT 2/16,102.
Akte
Acta Senatus, Bd. XVI
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:41 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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