Jüdische Personenstandslisten (Bestand)
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NLA HA, Hann. 83b
Nds. Landesarchiv, Abt. Hannover (Archivtektonik) >> Gliederung >> 1 Staatliche Bestände >> 1.11 Kurfürstentum/Königreich Hannover >> 1.11.11 Kirchen und Schulen >> 1.11.11.1 Obere Landesbehörden
Bestandsgeschichte: Eine Bekanntmachung vom 4.11.1843 (Gesetzsammlung für das Königreich Hannover 1843, Abtlg. I, S. 261 ff) machte den Vorstehern der Synagogengemeinden die Führung von Geburts-, Trauungs- und Sterbelisten ab 1.6.1844 zur Pflicht. Diese Register wurden während der nationalsozialistischen Herrschaft vom Reichssippenamt in Berlin zusammengezogen und gegen Ende des Krieges aus Luftschutzgründen auf ein Schloss in Thüringen gebracht. Dort wurden sie von den russischen Besatzungstruppen gefunden und an einen unbekannten Ort geschafft. Laut Auskunft von Herrn Ballin, Seesen, sind die Orig. Register auf Schloss Rahtsfeld bei Rossla/Südharz in einem Keller durch Hochwasser vernichtet worden, ca. 1946. Dies wurde ihm vom StA Potsdam mitgeteilt. Kurz vorher konnten die Register noch von der Firma Gebr. Gatermann in Duisburg - Hamborn verfilmt werden. 1947/1948 sind sie gesichtet und entwickelt worden. Der Niedersächsische Ministerpräsident, Archivverwaltung, erwarb die Filme - soweit sie das Land Niedersachsen betreffen - im Jahre 1948 und verteilte sie auf die zuständigen Staatsarchive. Die in den Zuständigkeitsbereich des Nieders. Staatsarchivs in Stade fallenden Filme wurden nach dessen Errichtung in den Jahren 1959/60 dorthin abgegeben.
Die Gliederung des Bestandes erfolgte nach alphabetisch geordneten Gemeinden. Am Schluss des Bestandes liegen 2 Filme ohne Nummer, enthaltend: Beschreibungen der Originale der Judenfilme (Aufnahmeprotokoll, angefertigt 1944) mit den Angaben über Größe und Zahl der beschriebenen Blätter sowie über den Erhaltungszustand.
Von den Filmen sind in Buchform gebundene Vergrößerungen vorhanden, die das Hauptstaatsarchiv in den Jahren 1962 bis 1965 hergestellt hat.
Das vorliegende Findbuch wurde 1974 wegen mehreren vorgenommenen Änderungen zum Zwecke größerer Übersichtlichkeit von der Angestellten Frau Czech nach maschinenschriftlicher Vorlage
Bestandsgeschichte: neu gefertigt.
Hannover, im Oktober 1974
gez. A. Boekhoff
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Juli
Bestandsgeschichte: 2013
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Die Gliederung des Bestandes erfolgte nach alphabetisch geordneten Gemeinden. Am Schluss des Bestandes liegen 2 Filme ohne Nummer, enthaltend: Beschreibungen der Originale der Judenfilme (Aufnahmeprotokoll, angefertigt 1944) mit den Angaben über Größe und Zahl der beschriebenen Blätter sowie über den Erhaltungszustand.
Von den Filmen sind in Buchform gebundene Vergrößerungen vorhanden, die das Hauptstaatsarchiv in den Jahren 1962 bis 1965 hergestellt hat.
Das vorliegende Findbuch wurde 1974 wegen mehreren vorgenommenen Änderungen zum Zwecke größerer Übersichtlichkeit von der Angestellten Frau Czech nach maschinenschriftlicher Vorlage
Bestandsgeschichte: neu gefertigt.
Hannover, im Oktober 1974
gez. A. Boekhoff
Der Bestand ist im Rahmen eines größeren Erschließungsprojektes in die archivische EDV-Datenbank unter der Fachsoftware izn-AIDA übertragen worden.
Hannover, im Juli
Bestandsgeschichte: 2013
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
16.06.2025, 12:45 PM CEST