Abt Dietrich und der Konvent des Kl. Hasungen und Herm. gen. Dravedottphare bekunden, dass durch ihre Schiedsrichter Herm. gen. Lougelin, Wigand B...
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Urk. 27, 228
Urk. 27, A II, Kloster Hasungen
Urk. 27 Kloster Hasungen - [ehemals: A II]
Kloster Hasungen - [ehemals: A II] >> 1340-1349
1341 Juli 21
Ausf., Perg., Siegel mit Gegensiegel fast unbeschädigt.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum a. d. 1341 in vigilia Marie Magdalene.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Dietrich und der Konvent des Kl. Hasungen und Herm. gen. Dravedottphare bekunden, dass durch ihre Schiedsrichter Herm. gen. Lougelin, Wigand Basilii, den Edelknecht Rud. v. Helfenberg und Herm. von Waldeck Ratsmeister zu Wolfhagen (-hayn) ihre Streitigkeit dahin beigelegt worden sei, dass das Kloster dem Hermann ihre 2 Huben sowie eine Wiese zwischen Wenigenhasungen (parvum H.) und Altenhasungen (vetus H.) verpachtet haben. Eine dieser Huben liege in Altenhasungen, der Sakristei gehörig, woraus er jährlich 1 Malter halb Korn halb Hafer zu entrichten habe, die andere in Notfelden (-velde), dem Spendenamt gehörig, woraus er 6 Viertel Frucht partim liefern solle. Er sei auch zu den üblichen Landsiedelabgaben verpflichtet wie Vogtweizen, Oblei oder anderer Art. Wenn Hermann die Güter verwahrlose oder veräussern wolle oder die Abgaben nicht richtig entrichte, könne der Abt ihm die Güter nehmen, sonst aber nicht.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Wolfhagen, [Siegel] anhängen lassen: Herm. von Waldecke Ratsmeister,Gozwin, Joh. Munich (Monachus), Joh. Fabri, Joh. Richardi, Joh. Keseman, Helmung Hannes, Albert Stamerade, Herm. v. Schutzeberg, Heinr. von Ritte, Herm. Volcwini, Harrtmud von Istha (Iste), Ratsleute.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Abt Dietrich und der Konvent des Kl. Hasungen und Herm. gen. Dravedottphare bekunden, dass durch ihre Schiedsrichter Herm. gen. Lougelin, Wigand Basilii, den Edelknecht Rud. v. Helfenberg und Herm. von Waldeck Ratsmeister zu Wolfhagen (-hayn) ihre Streitigkeit dahin beigelegt worden sei, dass das Kloster dem Hermann ihre 2 Huben sowie eine Wiese zwischen Wenigenhasungen (parvum H.) und Altenhasungen (vetus H.) verpachtet haben. Eine dieser Huben liege in Altenhasungen, der Sakristei gehörig, woraus er jährlich 1 Malter halb Korn halb Hafer zu entrichten habe, die andere in Notfelden (-velde), dem Spendenamt gehörig, woraus er 6 Viertel Frucht partim liefern solle. Er sei auch zu den üblichen Landsiedelabgaben verpflichtet wie Vogtweizen, Oblei oder anderer Art. Wenn Hermann die Güter verwahrlose oder veräussern wolle oder die Abgaben nicht richtig entrichte, könne der Abt ihm die Güter nehmen, sonst aber nicht.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Die Stadt Wolfhagen, [Siegel] anhängen lassen: Herm. von Waldecke Ratsmeister,Gozwin, Joh. Munich (Monachus), Joh. Fabri, Joh. Richardi, Joh. Keseman, Helmung Hannes, Albert Stamerade, Herm. v. Schutzeberg, Heinr. von Ritte, Herm. Volcwini, Harrtmud von Istha (Iste), Ratsleute.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ