Klage auf Rückzahlung einer Ehesteuer von insgesamt 500 Gulden, die Gyllis (Aegidius) von Veldenstein seiner Frau Odilie, Tochter des Gottschalk Pluys, gezahlt hatte. Nach Gyllis’ Tod heiratete Odilie einen Cost und verkaufte mit ihm zusammen einen Hof zu Rölsdorf (Stadt Düren), der offenbar als Unterpfand für die 500 Gulden Ehesteuer galt, an Gottschalk den Douwen von Schlagstein. Gegen diese Veräußerung von Erbgütern durch eine Leibzüchterin klagte zunächst Daem (Adam) von Veldenstein, Gyllis’ Bruder. Der Appellant Johann Koenen erhebt namens seiner verstorbenen Gattin Maria von Veldenstein, Daems und Gyllis’ Schwester, Anspruch auf den veräußerten Hof.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
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