Schreiben eines von Wimpfen an den Pfleger Hans Ulrich Löffelholz in Velden wegen unterschiedlicher Themen
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E 49/II Nr. 2183
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
02.05.1681
Enthält:
1681 Mai 2: Schreiben (Konzept des Johann Christoph oder des Johann Carl von Wimpfen) aus Hirschbach an den Pfleger in Velden (Hans Ulrich Löffelholz).
Schreiber beantwortet hiermit ein Schreiben des Adressaten vom 11. und eines vom 31. April. Die Verzögerung lag u.a. daran, dass Schreiber einen unglücklichen Fall erlitten hat.
In der ersten Sache wird Schreiber den Grötsch dazu bewegen, Abbitte zu leisten. Dies allein wegen der guten Nachbarschaft (d.h.: ohne Anerkennung einer Verpflichtung).
Der Vorwurf, Schreiber hätte sich nicht schriftlich mit der Gemeinde auseinandersetzen dürfen, wird hingegen höflich zurückgewiesen. Unstreitig war schon dem älteren Bruder (wohl: Georg Abraham von Wimpfen) die Gemeindeherrschaft von 1669 bis 1674 zugestanden worden, und da es hier keine zwei Gemeinden gibt, muss dies entsprechend auch für Schreiber gelten.
Der Brief vom 31. April betraf Quartalszahlungen der steuerbaren Untertanen. Da Schreiber und sein Bruder die Nachsteuer beim Rat bezahlt haben, so sind ihre Untertanen nun nicht länger mehr als steuerbar zu betrachten.
1681 Mai 2: Schreiben (Konzept des Johann Christoph oder des Johann Carl von Wimpfen) aus Hirschbach an den Pfleger in Velden (Hans Ulrich Löffelholz).
Schreiber beantwortet hiermit ein Schreiben des Adressaten vom 11. und eines vom 31. April. Die Verzögerung lag u.a. daran, dass Schreiber einen unglücklichen Fall erlitten hat.
In der ersten Sache wird Schreiber den Grötsch dazu bewegen, Abbitte zu leisten. Dies allein wegen der guten Nachbarschaft (d.h.: ohne Anerkennung einer Verpflichtung).
Der Vorwurf, Schreiber hätte sich nicht schriftlich mit der Gemeinde auseinandersetzen dürfen, wird hingegen höflich zurückgewiesen. Unstreitig war schon dem älteren Bruder (wohl: Georg Abraham von Wimpfen) die Gemeindeherrschaft von 1669 bis 1674 zugestanden worden, und da es hier keine zwei Gemeinden gibt, muss dies entsprechend auch für Schreiber gelten.
Der Brief vom 31. April betraf Quartalszahlungen der steuerbaren Untertanen. Da Schreiber und sein Bruder die Nachsteuer beim Rat bezahlt haben, so sind ihre Untertanen nun nicht länger mehr als steuerbar zu betrachten.
Archivale
Indexbegriff Person: Grötsch, N
Indexbegriff Person: Hörmann von Wimpfen, Georg Abraham
Indexbegriff Person: Hörmann von Wimpfen, Johann Carl
Indexbegriff Person: Hörmann von Wimpfen, Johann Christof
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Hans Ulrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gemeindeordnung u. spezielle G.Rechte
Indexbegriff Person: Hörmann von Wimpfen, Georg Abraham
Indexbegriff Person: Hörmann von Wimpfen, Johann Carl
Indexbegriff Person: Hörmann von Wimpfen, Johann Christof
Indexbegriff Person: Loeffelholz, Hans Ulrich
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Gemeindeordnung u. spezielle G.Rechte
Hirschbach
Velden
Pfleger, Velden
Unfall
Abbitte
Schriftlichkeit
Gemeindeherrschaft
Quartalszahlung
Untertanen steuerbare
Nachsteuer
Rat der Stadt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:02 MESZ