Akademie der Künste
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Pfau-Bernhard 936
Pfau-Bernhard Bernhard-Pfau-Archiv
Bernhard-Pfau-Archiv >> 02. Sachakten >> 02.02 Nicht projektbezogene Sachakten
1989
Enthält: Mitteilungen, Protokolle, Arbeitsberichte der Abteilung Baukunst für die Mitglieder derselben und verschiedene Schriftstücke; unter anderem: 1. Brief Dietmar Haack an Giselher Klebe (Präsident der AdK) mit Anschreiben an Peter Lilienthal; beide Schreiben vom 24.3.89 über die "unwürdige" Form der Veranstaltung zur Verleihung des Kunstpreises Berlin; 3 Blatt; 2. Korrespondenz zwischen Günter Grass, Peter Härtling, Giselher Klebe (Präsident der AdK), Julius Posener, Peter Lilienthal und den Mitgliedern vom März 1989 zum Austritt von Grass aus der Akademie wegen des Beschlusses des Präsidenten, keine Räume für die Solidaritätsveranstaltung für Salman Rushdie zur Verfügung zu stellen; 13 Blatt; 3. Zum gleichen Thema: Achim Wendschuh: Anmerkungen zum Entscheidungsprozeß "Rushdie-Veranstaltung" vom März 1989; 4 Blatt; 4. Ebenfalls zum gleichen Thema: Brief Gabriel Epstein an Giselher Klebe vom 30.3.89; 1 Blatt. 5. Freimut Duwe: Der Fluch gegen das Buch; in: Evangelische Informationen, 9/89, S. 2; Kopie; 1 Blatt; 6. Ders.: Mordauftrag aus dem Iran; Deutscher Bundestag, 128. Sitzung, 23.2.89; Typoskript (Kopie). [Anm.: nach Daten und Vorgängen geordnet].
054 Blatt
Archivale
Provenienz: BAU 1989
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:02 MEZ