Paul Walter Tröger. geb. 18.5.1900 in Culitzsch. Wäschehändler
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30071 Zuchthaus Zwickau, Nr. 15789 (Zu benutzen im Staatsarchiv Chemnitz)
30071 Zuchthaus Zwickau
30071 Zuchthaus Zwickau >> 3 Gefangenenakten
1936 - 1937
Enthält u. a.: Untersuchungshaft wegen Betätigung als Bibelforscher.- Enthält auch: Anklageschrift der Staatsanwaltschaft beim Sondergericht Freiberg.- Mitangeklagt: Ernst Johannes Löscher, Albert Schubert, Max Oswald Winkler, Hermann Ernst Häußler, Georg Willy Geyer, Gustav Herbert Meischner, Johannes Fritz Vogel, Karl Emanuel Rüdiger, Friedrich Johannes Hochmuth, Georg Erich Langer, Paul Ernst Ebert, Gustav Hermann Wolfgang, Karl Gustav Winzer, Walter Ernst Heidel, Richard Emil Schettler, Albin Paul Schubert, Hugo Unger, Hans Unger, Kurt Georg Mothes, Karl Friedrich Heinz, Kurt Adolf Sachs, Max Paul Findeis, Kurt Albert Voigt, Ernst Hermann Pilz, Ernst Hermann Arnold, Karl Richard Vogel, Paul Walter Wendler, Ernst Willy Baumann, Peter Kreller, Klara Frieda Colditz, Max Martin Haufe, Friedrich Gerhard Neubert, Ida Elisabeth Engelmann, Franz Kurt Goldhahn, Max Paul Bohne, Friedrich Karl Teubner, Otto Kurt Berthold und Arthur Kurt Tetzner.
Untersuchungsgefängnis Plauen
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:20 MEZ