Propst Ulrich [I.] von Berchtesgaden für seine Partei, Ulrich Friesinger, Pfarrer und Kanonikus, für das Kapitel zu Berchtesgaden, sowie Johannes von [Markt-]Schellenberg für die Laien und Insassen des Klosterbezirks sowie der Orte Berchtesgaden und [Markt-]Schellenberg bestimmen Erzbischof Pilgrim [II.] von Salzburg zum Schiedsrichter in ihrer Streitsache, wozu der Erzbischof erfahrene und gelehrte Richter heranziehen solle, und stellen hierfür bis zum Endurteil eine Generalvollmacht aus.; Notariatsinstrument
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Propst Ulrich [I.] von Berchtesgaden für seine Partei, Ulrich Friesinger, Pfarrer und Kanonikus, für das Kapitel zu Berchtesgaden, sowie Johannes von [Markt-]Schellenberg für die Laien und Insassen des Klosterbezirks sowie der Orte Berchtesgaden und [Markt-]Schellenberg bestimmen Erzbischof Pilgrim [II.] von Salzburg zum Schiedsrichter in ihrer Streitsache, wozu der Erzbischof erfahrene und gelehrte Richter heranziehen solle, und stellen hierfür bis zum Endurteil eine Generalvollmacht aus.; Notariatsinstrument
Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden, BayHStA, Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden 140
Fasz. 21
Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden
Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden >> 1251-1400
1379 Juni 10
Fürstpropstei Berchtesgaden Urkunden
Perg.
Urkunden
lat
Besiegelung/Beglaubigung: Notariatszeichen des Konrad von Urach und des Konrad von Wörth (Werde) (quondam Ulrici) [letzteres vom 22. Oktober 1379]
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Salzburg
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1379
Monat: 6
Tag: 10
Überlieferung: Ausf.
Sprache: lat.
Ausstellungsort: Salzburg
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1379
Monat: 6
Tag: 10
Salzburg (Statutarstadt, Salzburg, A), Erzbistum
Berchtesgaden (Lkr. Berchtesgadener Land), Augustiner-Chorherrenstift
Berchtesgaden (Lkr. Berchtesgadener Land), Augustiner-Chorherrenstift: Bezirk
Berchtesgaden (Lkr. Berchtesgadener Land)
Marktschellenberg (Lkr. Berchtesgadener Land)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ
CC0 1.0 Universell