Schledenhorst, Akten AA 0494 (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
AA 0494 121.88.02
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 1. Behörden und Bestände vor 1816 >> 1.2. Geistliche Institute >> 1.2.5. O - U >> 1.2.5.13. Schledenhorst
1639-1806
v.a. Besitzrechte, Finanzen; auch: Personalia
Bestandsbeschreibung: Einleitung
Bei dem vorliegenden Repertorium handelt es sich um die von Bernhard Grabisch leicht überarbeitete Verzeichnung des Bestandes Schledenhorst, Zisterzienserinnen, die Woldemar Harless einschließlich der Register im Jahr 1858 anfertigte.
Literatur
Lit.: Kunstdenkm. II 1, 1892, S. 110; Mooren: Kloster Schledenhorst bei Rees, in: AHVN 13/14, 1863, S. 290-297; J. J. Sluyter: Das Edelgeschlecht von Rees, in: Der Niederrhein 1878, S. 130 (Druck der Urkunde von 1240); J. J. Sluyter: Die Abtei Schledenhorst betreffend, in: Der Niederrhein 1878, S. 151; W. Lückerath: Zur Geschichte einiger Zistersienserklöster am Niederrhein, in: Heimatkunde 13, 1880, S. 98-100, 14, 1880, S. 109f.; Robert Scholten, Die ehemaligen Cisterzienserinnenklöster im Herzogtum Kleve (AHVN 86, 1908, S. 82-110), ausführlicher (Niederrhein. Geschichts- und Altertumsfreund 4. Jg., 1906, Nr. 7 S. 25ff. 1906, 1907, Nr. 8 S. 29ff. und 5, 1908, Nr. 1 S. 33ff.); M. Dicks, Die Abtei Camp, 1913, S. 153; J. Röben, Kloster Schledenhorst, in: Heimatkalender für den Kreis Rees 1924, S. 87; J. Röben, Kloster Schledenhorst (Heimatkalender des Kr. Rees, 1957, S. 117ff.). Hans Mosler: Die Historia Campensis des Johannes Ditmaraus Kleve, in: AHVN 167, 1965, S. 62, 64 und 84. Elke Dißelbeck-Tewes: Frauen in der Kirche. Das Leben der Frauen in den mittelalterlichen Zisterzienserklöstern Fürstenberg, Graefenthal und Schledenhorst, (zugl. Diss. Bochum 1988/89), Köln usw. 1989 (=Diss. Zur mittelalterl. Gesch., Bd. 8).
Hinweise auf andere Archive
[Im kath. Pfarrarchiv Mehr, Kr. Rees waren einige Ablaßbriefe des 18. Jahrhunderts (Scholten, AHVN 96, 97 Anm. 1 u. 98 Anm. 19)]
Zur Ergänzung siehe Oediger Bd. 1 S. 240 (1534-1791), 268 (Flochländereien 1709-19;) Kleve-Mark, Landesarchiv 1198, Bl. 59 (Visitationen 1710, 1726); desgl. Nr. 1206, Bl. 81 (Spezifikation des Kl., 1782); desgl. Nr. 1238 (Einkünfte 1722); Kurköln VIII, Geistl. Sachen, Nr. 445 (Beeinträchtigung der Klostermühle, 1730; Nulliätsklage der Kanonisse von Heupgen, 1791); Kloster Marienfrede, Akte 1, 12 (Visitation von Schledenhorst, 1782). Über die Aufhebung siehe Oediger Bd. 1 S. 270. Großherzogtum Berg, Nr. 1034 bis 1039 (Aufhebung des Kl., Vermessung der Ländereien, Schulden, Pensionen, 1806- 1811); desgl. Nr. 5077 (Verwahrloster Zustand der Klostergebäude, Entschädigung für den Kanonikus J. Clemens, zu Rees, 1806-1808); desgl. Nr. 5078 (Klage der Oberin von Seida gegen die Kanonissen von Heupgen und von Schatte, 1806).
Handschriften: N III 12, Bl. 483 (Besitzaufstellung des Klosters 1688) und N III 6, Bl. 61b 2
Bestandsbeschreibung: Einleitung
Bei dem vorliegenden Repertorium handelt es sich um die von Bernhard Grabisch leicht überarbeitete Verzeichnung des Bestandes Schledenhorst, Zisterzienserinnen, die Woldemar Harless einschließlich der Register im Jahr 1858 anfertigte.
Literatur
Lit.: Kunstdenkm. II 1, 1892, S. 110; Mooren: Kloster Schledenhorst bei Rees, in: AHVN 13/14, 1863, S. 290-297; J. J. Sluyter: Das Edelgeschlecht von Rees, in: Der Niederrhein 1878, S. 130 (Druck der Urkunde von 1240); J. J. Sluyter: Die Abtei Schledenhorst betreffend, in: Der Niederrhein 1878, S. 151; W. Lückerath: Zur Geschichte einiger Zistersienserklöster am Niederrhein, in: Heimatkunde 13, 1880, S. 98-100, 14, 1880, S. 109f.; Robert Scholten, Die ehemaligen Cisterzienserinnenklöster im Herzogtum Kleve (AHVN 86, 1908, S. 82-110), ausführlicher (Niederrhein. Geschichts- und Altertumsfreund 4. Jg., 1906, Nr. 7 S. 25ff. 1906, 1907, Nr. 8 S. 29ff. und 5, 1908, Nr. 1 S. 33ff.); M. Dicks, Die Abtei Camp, 1913, S. 153; J. Röben, Kloster Schledenhorst, in: Heimatkalender für den Kreis Rees 1924, S. 87; J. Röben, Kloster Schledenhorst (Heimatkalender des Kr. Rees, 1957, S. 117ff.). Hans Mosler: Die Historia Campensis des Johannes Ditmaraus Kleve, in: AHVN 167, 1965, S. 62, 64 und 84. Elke Dißelbeck-Tewes: Frauen in der Kirche. Das Leben der Frauen in den mittelalterlichen Zisterzienserklöstern Fürstenberg, Graefenthal und Schledenhorst, (zugl. Diss. Bochum 1988/89), Köln usw. 1989 (=Diss. Zur mittelalterl. Gesch., Bd. 8).
Hinweise auf andere Archive
[Im kath. Pfarrarchiv Mehr, Kr. Rees waren einige Ablaßbriefe des 18. Jahrhunderts (Scholten, AHVN 96, 97 Anm. 1 u. 98 Anm. 19)]
Zur Ergänzung siehe Oediger Bd. 1 S. 240 (1534-1791), 268 (Flochländereien 1709-19;) Kleve-Mark, Landesarchiv 1198, Bl. 59 (Visitationen 1710, 1726); desgl. Nr. 1206, Bl. 81 (Spezifikation des Kl., 1782); desgl. Nr. 1238 (Einkünfte 1722); Kurköln VIII, Geistl. Sachen, Nr. 445 (Beeinträchtigung der Klostermühle, 1730; Nulliätsklage der Kanonisse von Heupgen, 1791); Kloster Marienfrede, Akte 1, 12 (Visitation von Schledenhorst, 1782). Über die Aufhebung siehe Oediger Bd. 1 S. 270. Großherzogtum Berg, Nr. 1034 bis 1039 (Aufhebung des Kl., Vermessung der Ländereien, Schulden, Pensionen, 1806- 1811); desgl. Nr. 5077 (Verwahrloster Zustand der Klostergebäude, Entschädigung für den Kanonikus J. Clemens, zu Rees, 1806-1808); desgl. Nr. 5078 (Klage der Oberin von Seida gegen die Kanonissen von Heupgen und von Schatte, 1806).
Handschriften: N III 12, Bl. 483 (Besitzaufstellung des Klosters 1688) und N III 6, Bl. 61b 2
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ