KEYSERSWERTH.
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5-8-9 Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth, 5-8-9-5.0000
5-8-9 Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth
Grafik- und Plakatsammlung Vogel, Kaiserswerth >> Teil 1: Ansichten der Stadt und der Kaiserpfalz, Darstellungen zur Belagerung Kaiserswerths
1686
Bl. 135x76, Abb. 110x59
Das kleine Blatt zeigt die befestigte Stadt von Westen her zwischen den Bastionen S. Maximilian und S. Balthasar; Im Vordergrund der mit Schiffen und Kähnen belebte Rhein, die Stadt selbst in einer Dreiteilung von Bürgersiedlung, Stiftsbereich und Kaiserpfalz, im Hintergrund die „Kaiserswerther Berge“ Kreuzberg-Fronberg-Johannisberg in starker Überhöhung, im oberen Bereich der Schriftzug KEYSERSWERTH; Insgesamt hat die Darstellung sehr große Ähnlichkeit mit dem Stadtbild bei Merian (Nummer 003 und 004); Aus: „Der getreue Reiß=Gefert durch Ober= und Nieder=Teutschland“, Nürnbrg, 1686; Riegels „Reiß=Gefert“ gilt als einer der ersten Reiseführer Deutschlands, neben den Ortsbeschreibungen beinhaltete es ca. 100 Abbildungen; Ortsbeschreibung: Keyserswerd ist eine feine Stadt und wolerbautes Schloß am Rhein/im Erzstifft Coelln/hat einen Zoll. An. 1688. besetzte diesen Ort im Augusto der Cardinal Fuerstenberg mit Franzosen. An. 1689. wurde Stadt und Schloß im Majo von Chur Brandenburg belagert und den 16. (26.) Juni mit Accord erobert; Den wiederholten Auflagen des kleinformatigen Büchleins folgten weitere gleichgeartete Werke und so sind auch noch 2 weitere Abbildungen zu Kaiserswerth bekannt; Literatur: : Tooley: Dictionary of mapmakers.
Karten und Pläne
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:31 MEZ