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Reduktion der donierten Güter der Neubelehnten (P und
Q)
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Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 12 Die Landstände >> 2.2 12 4 Neubelehnte bzw. Donatare und Reduktion >> 2.2 12 4 2 Reduktion der donierten Güter
1682-1689
Enthält: - Schreiben des Gouverneurs Baron Henrik Horn an den Kanzler Esaias von Pufendorf vom 22. Februar 1683, u.a. wegen Kammersachen - Zitation des Gouverneurs an den Kapitän Jochim Petersen, Vogt zu Altenwalde, vom 12. April 1682 - Reduktion des vom Zevener Konvent an den erzbischöflichen Amtmann Bolcke Bocksen in Bremervörde verliehenen Meierhofes in Bevern und des halben Zehnten in Essel: Gesuche des Anthon Günther Pott, dänischer Oberst und Oberkommandant in Oldenburg, namens seiner Ehefrau Christina Margaretha, Tochter des Amtmanns Bolcke Bocksen, auch der Ehefrau selbst an die Regierung vom 27. Mai und 16. Juli 1684 sowie 11. September 1685 um Aufhebung der Beschlagnahme und Schutz im Besitz der Güter (mit Anlagen: Donationsbriefe des Zevener Konvents für Bolcke Bocksen von 1634, 1644 und 1647, Regierungsverfügung vom 31. Oktober 1683 wegen Beibehaltung des Besitzes gegen Kautionsleistung); Regierungsprotokoll vom 1. Juli 1684; Schreiben der Stockholmer Reduktionskommission an die Regierung vom 3. Mai 1687 wegen Beibehaltung des Meierhofes und Einziehung des Zehnten; Gesuch Potts vom 4. Oktober 1687 um Befreiung der Güter und Erstattung der vorenthaltenen Einkünfte (mit Anlagen); Bericht des Kämmerers Johan Georg Jentzsch dazu vom 8. Oktober 1687; Regierungsmandat an den Bremervörder Amtmann Johann Ernst Rist vom 15. November 1687 wegen Verzeichnung der erhobenen Einkünfte, mit nachfolgendem Bericht Rists vom 13. Dezember 1687 (mit Anlage: Verzeichnis über die vom Meierhof seit 1683 erhobenen Einkünfte); Gesuch Potts vom 26. Februar 1688 um Liquidation, mit nachfolgender Regierungsverfügung an Rist vom 2. April 1688 wegen Übergabe des Meierhofes an Pott und Erstattung der vorenthaltenen Einkünfte; Beschwerdeschriften Potts und seines Anwalts Heinrich Köneke vom 8. Oktober 1688 sowie 25. Januar und 4. März 1689 gegen den Land- und Kriegskommissar Andreas Scharnhorst wegen Beeinträchtigung (mit Anlage: Exekutionsmandat Scharnhorsts an den Meier und Holzvogt zu Bevern, Claus Pape, vom 21. Januar 1689); Memorial der Kammer vom 3. April 1689, mit nachfolgender Regierungsverfügung vom selben Tag wegen Verweisung der Sache zur Liquidation an die Kammer in Stade
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1634
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1647
Index-Gruppe: frei: GND:122986784:Horn, Henrik
Index-Gruppe: frei: GND:104156457:Pufendorf, Esaias von
Horn, Henrik Baron, Gouverneur Pufendorf, Esaias von, Kanzler Petersen, Jochim, Kapitän, Vogt, Altenwalde Bocksen, Bolcke, Amtmann, erzbischöflicher, Bremervörde Pott, Anthon Günther, Oberst, dänischer, Oberkommandant, Oldenburg Pott, Christina Margaretha, geb. Bocksen Jentzsch, Johan Georg, Kämmerer Rist, Johann Ernst, Amtmann, Bremervörde Köneke, Heinrich, Anwalt Scharnhorst, Andreas, Land- u. Kriegskommissar Pape, Claus, Meier u. Holzvogt, Bevern
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.