Grenzziehungen und Grenzstreitigkeiten
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10064 Amt Radeberg, Nr. 0225 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Cap. IIb, Loc. 7, No. 13
10064 Amt Radeberg
10064 Amt Radeberg >> 01. Amt Radeberg bis 1831, Justizamt Radeberg 1831 bis 1856 >> 01.02. Gerichtsbarkeit >> 01.02.05. Freiwillige Gerichtsbarkeit >> 01.02.05.01. Grundstücksangelegenheiten >> 01.02.05.01.07. Grenzziehungen
1801 - 1824
Enthält u. a.: Grenzstreitigkeit des Stollbergischen Gerichts Wachau [n. Radeberg] mit den Untertanen und Lehnsleuten des Amtes Radeberg.- Grenzstreitigkeiten des Forstamtes Stolpen mit dem Rittergut Kleinwolmsdorf.- Streitigkeit über Feldgrenzen und Gütergrenzen zwischen Johann Christian Lotzmann aus Kleinokrilla und Christian Kotten aus Großokrilla.- Weitere Streitigkeit über Feldgrenzen und Gütergrenzen zwischen Johann Christian Lotzmann aus Kleinokrilla und Christian Kotten aus Großokrilla.- Eingrenzung des Teiches in Lausa.- Streitigkeit über die Grenziehung hinsichtlich einer Wiese zwischen Johann Samuel Mistbach aus Wachau und Johann Christoph Müllersdorf.- Vergleich zwischen Johann Fürchtegott Hautscha und Johann Christlieb Walther, beide aus Arnsdorf, wegen Wegestreitigkeiten.- Johann Gottfried Schmidt aus Schönborn gegen Gottlob Schindler wegen der Verlegung von Grenzsteinen.- Christian Gottlob König gegen Löhner, beide Parteien aus Radeberg, wegen Wegestreitigkeiten.- Johann Christoph Dirtze gegen Johann Christoph Kühne, beide aus Wachau, wegen der Setzung eines Grenzsteines.- Grenzberichtigung zwischen der Gerichtsherrschaft Medingen [sö. Radeburg] und dem Theilischen Bauerngut in Großokrilla.- Johann Georg Burckhardt gegen Georg Steltzer, beide aus Lotzdorf, wegen Grenzstreitigkeiten.- Christian Thalheim aus Schönborn gegen Johann Carl Tract wegen der Setzung eines Grenzsteines.- Christian Gottlob König aus Radeberg gegen Johann Gottlieb Schöneck wegen Grenzstreitigkeiten.- Gottlieb Hempel aus Liegau wegen der Erhöhung des Elbufers.- Rittergut Liegau gegen Johann Kluge aus Liegau wegen Klagestreitigkeiten.- Johann Salomon Hegers aus Liegau wegen einer Eingrenzung.- Johann Christoph Tittel aus Ullersdorf wegen einer Eingrenzung.- Johann Gottfried Müller aus Großerkmannsdorf wegen einer Grenzberichtigung.- Johann Glieb Hennig gegen Gottlob Beberecht, beide aus Ullersdorf, wegen Wegestreitigkeiten.- Carl Hempel aus Radeberg gegen Tischler Henckin.- Gottlieb Lebrecht Müller aus Schönfeld gegen Johann Gottfried Klotzsche aus Ullersdorf wegen Grenzstreitigkeiten.- Johann Heinrich Zimmermann gegen Johann Christoph Zimmermann, beide aus Seifersdorf, wegen Grenzstreitigkeiten.- Carl Friedrich Pommrich aus Ullersdorf gegen Lebrecht Müller wegen Grenzstreitigkeiten.- Georg Albrecht aus Augustusbad gegen Carl Großmann aus Seifersdorf.- Johann Gottlob Heller gegen Johann Christoph Rosenkranz, beide aus Wachau, wegen Grenzstreitigkeiten.- Johann Christoph Tittel gegen Carl Pommrich, beide aus Ullersdorf, wegen Grenzstreitigkeiten.- Rittergut Kleinwolmsdorf gegen Bürgermeister Reinicke und andere wegen Grenzstreitigkeiten an einer Wiese.- Anna Rosine Friedericke Naack aus Ullerdorf wegen einer Grenzberichtigung.- Johann Gottfried Zschiedrich aus Radeberg gegen Gottfried Nüther aus Großerkmannsdorf wegen Grenzstreitigkeiten.- Eingrenzung der beim Rittergut Kleinwolmsdorf gelegenen Hörnigswiese.- Gottfried Großmann gegen Gottfried Tregte, beide aus Seifersdorf, wegen Grenzstreitigkeiten.- Gottlieb Zimmermann gegen Friedrich Richter, beide aus Ottendorf, wegen Eigentumsstreitigkeiten um Grundbesitz.- Forstamt Moritzburg wegen Grenzstreitigkeiten um das Buchholz in Hermsdorf.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:03 MEZ
Hierarchie
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- Amt Radeberg (Bestand)
- 01. Amt Radeberg bis 1831, Justizamt Radeberg 1831 bis 1856 (Gliederung)
- 01.02. Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.05. Freiwillige Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.05.01. Grundstücksangelegenheiten (Gliederung)
- 01.02.05.01.07. Grenzziehungen (Gliederung)