Diderich von Messchede und seine Frau Johanna verkaufen an Hinrick Torke und seine Frau Stynen eine Jahresrente von acht guten schweren oberländischen rheinischen Gulden aus ihrem Gut und Zehnten zu Westernbödefeld (Westerenbodenuelde) und von ihren eigenbehörigen Leuten, und zwar Godeken Kreygenberge, Hanse Groten, Henneken Kreygenberge, Hanse Schreder, Hanse Stabnbeke (Stalembeke), Reckharde Nolden, Henneken Hanse, Abelen Scheper, Godeken Rotcher und seinem Sohn Henken, alle wohnhaft zu Westernbödefeld, mit all ihren Frauen und Kindern. Der Kaufpreis beträgt 100 Gulden. Die Rente ist fällig jährlich zu Michaelis bzw. bis acht Tage danach. Die Verkäufer und die gen. Eigenleute versprechen die pünktliche Bezahlung der Rente vor dem Richter des Erzbischofs von Köln zu Bödefeld (Bodenvelde) Hermann von der Elpe. Die Verkäufer setzen als Bürgen Goderd von Messchede, ihren Vater, und Gerd von Messchede, ihren Bruder bzw. Schwager, und versprechen Währschaft. Verkäufer und Bürgen geloben, auf schriftliche oder mündliche Aufforderung in die Stadt Brilon (Briilon) innerhalb von acht Tagen in eine Herberge zum Einlager einzureiten, und zwar jeder mit zwei reisigen Pferden und einem Knecht. Siegelankündigung des Diderich, Godert und Gerd von Messchede auch im Namen der Johanna, Siegelbitte der Verkäufer, Bürgen und gen. Eigenleute an den Richter zu Bödefeld. Zeugen: die Brüder Noldeke und Cord von Berninckhusen, Johans Thenleyg zu Meschede, Johan Pilsticker und Hannes Smet, Bürgermeister zu Bödefeld, sowie Hunolt von Hanxlede. Datum 1450 Feb. 8 (op sundach na sunte Agaten daghe)