004 (Bestand)
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05.5 Anthes, Otto
Archiv der Hansestadt Lübeck (Archivtektonik) >> 05 Private Archive >> 05.5 Familienarchive und Nachlässe
1900-1967
Erschließungszustand, Umfang: 1 lfm, extra Findbuch
Vorwort: Nachlass von Anthes, Otto (1867-1954), Schriftsteller
Erwerb 29/1980, Erwerb 8/1991
Otto Wilhelm Johannes Eugen Anthes wurde am 7. Oktober 1867 in Michelbach/Hessen-Nassau geboren. Nach der Reifeprüfung studierte er an den Universitäten Leipzig und Halle Theologie und Philologie. Nach Ablegung der Staatsprüfung wirkte er im Lehrberuf an verschiedenen Schulen: ab 1.4.1891 an der Rektoratschule zu Weideau/Sieg, ab 1.4.1893 an verschiedenen Bürgerschulen in Altenburg/Sachsen, vom 1.5.1896-1.6.1898 an der Städtischen Höheren Töchterschule in Sondershausen, ab 1. Juli 1898 an der dortigen Zabelschen Höheren Töchterschule. Seine Lübecker Zeit begann mit seinem Dienstantritt am 1.4.1903 an der Ernestinenschule. Zum 1.4.1926 ließ er sich aus Gesundheitsgründen pensionieren und wandte sich ganz seiner schriftstellerischen Tätigkeit zu. Am 19. November 1954 ist er in Wiesbaden verstorben.
Seinen hier vorliegenden Teil-Nachlaß, bestehend aus einem Stammbaum, Briefen, Fotos, vor allem aber aus Manuskripten und Belegexemplaren seiner Werke überließ seine Witwe, Frau Georgette Anthes, der Schule für Musische Erziehung in Lübeck, die seit 1952 den Namen Otto-Anthes-Schule trägt. Im November 1980 wurden diese Materialien auf Vermittlung von Frau Goebel, Tochter von Georgette Anthes und Sachwalterin des Nachlasses, und mit Zustimmung der Otto-Anthes-Realschule dem Archiv der Hansestadt Lübeck anvertraut, wo sie nun unter den Nachlaßbeständen ihren Platz gefunden haben. Erwerb 29/1980, Nrn. 1a-130.
Mit 10. April 1991 überließ Frau Käte Göbel, Füchtings Hof, Lübeck, dem Archiv der Hansestadt Lübeck Manuskripte von Otto Anthes, an ihn gerichtete Briefe sowie andere Papiere. Ergänzt wurde dieser Bestand noch durch eine bisher in der Hessischen Landesbibliothek Wiesbaden deponierte Gruppe von Unterlagen (Erwerb 8/1991, Nrn. 131-187).).
Lübeck, den 15.7.1991 Gr
Eingrenzung und Inhalt: Manuskripte, Briefwechsel
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Nachlass von Anthes, Otto (1867-1954), Schriftsteller
Erwerb 29/1980, Erwerb 8/1991
Vorwort: Nachlass von Anthes, Otto (1867-1954), Schriftsteller
Erwerb 29/1980, Erwerb 8/1991
Otto Wilhelm Johannes Eugen Anthes wurde am 7. Oktober 1867 in Michelbach/Hessen-Nassau geboren. Nach der Reifeprüfung studierte er an den Universitäten Leipzig und Halle Theologie und Philologie. Nach Ablegung der Staatsprüfung wirkte er im Lehrberuf an verschiedenen Schulen: ab 1.4.1891 an der Rektoratschule zu Weideau/Sieg, ab 1.4.1893 an verschiedenen Bürgerschulen in Altenburg/Sachsen, vom 1.5.1896-1.6.1898 an der Städtischen Höheren Töchterschule in Sondershausen, ab 1. Juli 1898 an der dortigen Zabelschen Höheren Töchterschule. Seine Lübecker Zeit begann mit seinem Dienstantritt am 1.4.1903 an der Ernestinenschule. Zum 1.4.1926 ließ er sich aus Gesundheitsgründen pensionieren und wandte sich ganz seiner schriftstellerischen Tätigkeit zu. Am 19. November 1954 ist er in Wiesbaden verstorben.
Seinen hier vorliegenden Teil-Nachlaß, bestehend aus einem Stammbaum, Briefen, Fotos, vor allem aber aus Manuskripten und Belegexemplaren seiner Werke überließ seine Witwe, Frau Georgette Anthes, der Schule für Musische Erziehung in Lübeck, die seit 1952 den Namen Otto-Anthes-Schule trägt. Im November 1980 wurden diese Materialien auf Vermittlung von Frau Goebel, Tochter von Georgette Anthes und Sachwalterin des Nachlasses, und mit Zustimmung der Otto-Anthes-Realschule dem Archiv der Hansestadt Lübeck anvertraut, wo sie nun unter den Nachlaßbeständen ihren Platz gefunden haben. Erwerb 29/1980, Nrn. 1a-130.
Mit 10. April 1991 überließ Frau Käte Göbel, Füchtings Hof, Lübeck, dem Archiv der Hansestadt Lübeck Manuskripte von Otto Anthes, an ihn gerichtete Briefe sowie andere Papiere. Ergänzt wurde dieser Bestand noch durch eine bisher in der Hessischen Landesbibliothek Wiesbaden deponierte Gruppe von Unterlagen (Erwerb 8/1991, Nrn. 131-187).).
Lübeck, den 15.7.1991 Gr
Eingrenzung und Inhalt: Manuskripte, Briefwechsel
Verwaltungsgeschichte/biographische Angaben: Nachlass von Anthes, Otto (1867-1954), Schriftsteller
Erwerb 29/1980, Erwerb 8/1991
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 10:12 MESZ