Schriftwechsel zwischen Äbtissin Maria Magdalena von Kl. Heggbach und Abt Stephan von Salem
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Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Nr. 48
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/7 T 1 Salem betr. Heggbach
Salem betr. Heggbach >> 1. Titelaufnahmen
1703. 1705 f. 1708-1710
Enthält: Persönliches und Personalia: Ärger des Abtes über die Äbtissin anläßlich einer Kaufhandlung zwischen Schemmerberg und Kl. Heggbach und Entschuldigung der Äbtissin mit dem Bemerken, "daß dem weiblichen Geschlecht die Angsthaftigkeit angeboren und selbiges mit einem ernstlichen Wort viel härter erschreckt... werden [kann] als ein männliches Gemüt mit einem Donnerstreich" (1703). Auswechselung des Heggbacher Oberamtmanns (1708 Nov.). Gratulation und Geschenk zum Namenstag des Abtes (1709)
Oeconomica: Aufnahme zweier Kandidatinnen mit 2000 bzw. 1000 fl Mitgift in Anbetracht der mißlichen Finanzlage des Klosters (1705); Verkauf von ca. 250 Jauchert jungen Eichenwaldes bei Schönebürg durch Kl. Heggbach infolge schweren Wetterschadens, Mangels an Frucht, Wein, Futter, Hafer, Heu und Stroh und Bedrängung seitens der Gläubiger (1708 Sept., Okt., Nov.); Unkosten der Untertanen bei einer Rechnungsabhörung (1708 Nov.); Bezahlung von Kollegialgeldern (1709); Aufnahme eines Kapitals von 2000 fl zum Ankauf einiger in der Gerichtsherrschaft Kl. Heggbachs gelegener Güter (1710)
Varia: Kriegsnachrichten aus der Straßburger Gegend (1703); Verbot des Gebrauchs fremder Abdecker und Ablehnung eines Ersuchens des Grafen v. Öttingen unter Hinweis hierauf (1706); Ablehnung einer (von der Äbtissin befürworteten) Begnadigung des ehebrecherischen Mietinger Schuhmachers Hess (1708 Sept. 6); Entsendung des Heggbacher Oberamtmanns auf den nächsten Kreiskonvent (1708 Sept. 26)
Oeconomica: Aufnahme zweier Kandidatinnen mit 2000 bzw. 1000 fl Mitgift in Anbetracht der mißlichen Finanzlage des Klosters (1705); Verkauf von ca. 250 Jauchert jungen Eichenwaldes bei Schönebürg durch Kl. Heggbach infolge schweren Wetterschadens, Mangels an Frucht, Wein, Futter, Hafer, Heu und Stroh und Bedrängung seitens der Gläubiger (1708 Sept., Okt., Nov.); Unkosten der Untertanen bei einer Rechnungsabhörung (1708 Nov.); Bezahlung von Kollegialgeldern (1709); Aufnahme eines Kapitals von 2000 fl zum Ankauf einiger in der Gerichtsherrschaft Kl. Heggbachs gelegener Güter (1710)
Varia: Kriegsnachrichten aus der Straßburger Gegend (1703); Verbot des Gebrauchs fremder Abdecker und Ablehnung eines Ersuchens des Grafen v. Öttingen unter Hinweis hierauf (1706); Ablehnung einer (von der Äbtissin befürworteten) Begnadigung des ehebrecherischen Mietinger Schuhmachers Hess (1708 Sept. 6); Entsendung des Heggbacher Oberamtmanns auf den nächsten Kreiskonvent (1708 Sept. 26)
9 Schriftstücke (Ausfertigungen, Konzepte)
Archivale
Hess, Christoph; Schuhmacher, Mietingen
Maria Magdalena; Äbtissin von Heggbach
Heggbach: Maselheim BC
Mietingen BC
Salem FN
Schemmerberg, Schemmerhofen BC
Schönebürg, Schwendi BC
Straßburg [F]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:42 MESZ