1346, 14. Indiktion, im 4. Jahr des Pontifikats Klemens' VI., am 10. Mai, que fuit VI. Idus Maii, um die Mittagsstunde, im Dorfe Gau-Weinheim ("Wyenheim") beim Dorfe Wallertheim ("Waldirtheim"), vor dem Friedhof unter einem Baum: Bekunden Emercho von Wörrstadt ("Werstad"), in Vertretung des Schultheißen Werner, und die Hübner ("Wentzo Prehtel", Johannes der Gude, dessen Sohn Konrad, Heinrich "Durre", "Wentzo Odernheimer", "Gotzo Hannemann", "Hennikinus Kysel", "Helfricus Carpentarius" und andere) des Dorfes Gau-Weinheim ("Wyenheim"), auf Ersuchen des Arnold von Kostheim, Kämmerers von Mariengreden, als des Vertreters seines Stiftes, daß dieser vor dem Gericht "hoc anno presenti in quadragesima proxime transacta quadam die de qua non recolerent", den Stiftshof im Dorfe mit allen Zugehörden dem "Petrus Pintzing" von Gau-Weinheim ("Wienheym") zu Erbe verliehen hat, gegen 50 Malter Roggengült "mensure granarii dictorum dominorum que vulgariter Spichermaz", fällig zwischen Mariä Himmelfahrt und Geburt, spätestens binnen sechs Wochen darnach, in Mainz. Als Unterpfänder hat der Beständer verlegt: 2 1/2 Joch "by Sultzheimer Wege", an der "Wydemhube", in der Dorfmarkung Wallertheim ("Waldertheim"); 1 1/2 Joch zu "Alberg" in der Dorfmarkung Gau-Weinheim ("Wyenheim"); 1 Joch vor den "drin Buchiln", an Johann von Hilbersheim. Zeugen: Gottfried von "Hachenberg", Vikar von Liebfrauen, "Sifridus Lette", "Kobelo" und "Hertelinus" von Gau-Weinheim ("Wyenheim"). Geschrieben von "Ulricus [quondam Marquardi] de Frisinga [commorans Maguntie]."

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