Dominialsachen der Herrschaft Norkitten
Vollständigen Titel anzeigen
Z 68, Nr. 319 (Benutzungsort: Dessau)
Registratursignatur: XV Nr. 6
Z 68 (Benutzungsort: Dessau) Amt Norkitten
Amt Norkitten >> 06. Administration der Güter der Herrschaft Norkitten >> 06.02. Berichterstattungen und Korrespondenzen über die Amts- und Gutsverwaltung Norkitten
1843 - 1867
Enthält u.a.: Verkauf des herzoglichen Forstetablissements im Kirchspiel Puschdorf, 1850. - Vertrag zwischen dem Königlichen Steueramt zu Gumbinnen und dem Generalverwalter der Herzoglich Anhalt-Dessauischen Güter, Amtsrat Vieth, wegen Fixierung des Chausseegeldes bei der Barriere in Mangarben, 1843. - Eintreibung der Grundsteuerreste für das Jahr 1852. - Regelung zur Übernahme von Kosten für die Herstellung der Ufer am Pregel in den Grenzen des Vorwerkes Piathen, 1852. - Klagesache des Dominiums Norkitten gegen verschiedene Personen wegen Schuldforderungen. - Nachweisungen der zum Amt Norkitten gehörenden Besitztümer und die davon in den Jahren 1854 und 1862 zu zahlende Kreiskommunalsteuer. - Projekt zum Bau einer Scheune auf dem Hof der Schule zu Stablacken mit Zeichnungsentwürfen, 1855. - Übersicht der von dem Amt Norkitten jährlich zu zahlenden Abgaben, 1857. - Einladungen zu den Kreistagen der Kreisstände Insterburg.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:28 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 03. Land Anhalt und territoriale Vorgänger (941 - 1945) (Tektonik)
- 03.02. Anhaltische Teilfürstentümer 1603 - 1848 (Tektonik)
- 03.02.02. Anhalt-Dessau (1603/06 - 1848) (Tektonik)
- Z 67 - 69 Ämter zur Verwaltung des landesherrlichen Privatgrundbesitzes (Tektonik)
- Amt Norkitten (Bestand)
- 06. Administration der Güter der Herrschaft Norkitten (Gliederung)
- 06.02. Berichterstattungen und Korrespondenzen über die Amts- und Gutsverwaltung Norkitten (Gliederung)