Herzog Wilhelm von Jülich-Berg bekundet, daß die ihm bewilligte Bede zur Deckung der Kosten, als er mit der gesammten Ritterschaft zu Pferde und zu Fuß zur Befreiung des römischen Königs aus dessen Gefangenschaft nach Brügge in Flandern gezogen, den landständischen Privilegien nicht nachteilig sein solle und daß er die Untertanen des Landes Jülich gegen die nun stattgehabten Vorladungen vor die freien Räte und heimlichen Gerichte schützen sowie sie bei Schöffenurteil halten wolle. Auch solle der ihm vom Kaiser bewilligte neue Landzoll nur die das Land durchquerenden Karren betreffen.
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Herzog Wilhelm von Jülich-Berg bekundet, daß die ihm bewilligte Bede zur Deckung der Kosten, als er mit der gesammten Ritterschaft zu Pferde und zu Fuß zur Befreiung des römischen Königs aus dessen Gefangenschaft nach Brügge in Flandern gezogen, den landständischen Privilegien nicht nachteilig sein solle und daß er die Untertanen des Landes Jülich gegen die nun stattgehabten Vorladungen vor die freien Räte und heimlichen Gerichte schützen sowie sie bei Schöffenurteil halten wolle. Auch solle der ihm vom Kaiser bewilligte neue Landzoll nur die das Land durchquerenden Karren betreffen.
AA 0045, 70
AA 0045 Jülich, Landstände, Urkunden (AA 0045)
Jülich, Landstände, Urkunden (AA 0045) >> 1. Urkunden (Privilegien)
24. Oktober 1489
Diverse Registraturbildner
Pergament
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Dorsal: "Preveleygie Brieff einer beden[,] auch vryheit des nuwen tols [sc. Zolls] Ind verantwordonge der vryen gerichts betreffend, Anno 1489" und "ver[an]lage des nuwen tols"
Vermerke: Dorsal: "Preveleygie Brieff einer beden[,] auch vryheit des nuwen tols [sc. Zolls] Ind verantwordonge der vryen gerichts betreffend, Anno 1489" und "ver[an]lage des nuwen tols"
Urkunde
Siegelführer: Herzog Wilhelm von Jülich-Berg
Herzog Wilhelm von Jülich-Berg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:34 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.1. Landesarchive (Tektonik)
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- Jülich, Landstände, Urkunden AA 0045 (Bestand)
- 1. Urkunden (Privilegien) (Gliederung)