Moricius Oschwaldt, sesshaft zu Inzigkofen, verkauft für 18 Pfund Heller Konstanzer Währung, deren Empfang er bestätigt, an Schultheiß, Bürgermeister und Rat zu Sigmaringen 18 Schilling Heller Konstanzer Währung jährlichen Zinses, zahlbar an Nikolaus, acht Tage vorher oder nachher zu Sigmaringen aus seiner und Jakob Sulgers, seines Schwestermanns, Bürgers zu Sigmaringen, eigener Wiese zu Brenzkofen, die 1/2 Mannsmahd groß ist (Begrenzung: St.Johanneswiese zu Sigmaringen, St.Johanneswiese zu Hedingen, Brenzkofer Bach) und die Sulger für Oschwaldt verschrieben hat. Aus der Wiese gehen jährlich 6 Schilling Heller an eine Jahrzeit. Jakob Sulger bekundet, daß die Verschreibung seiner Wiese mit seiner Einwilligung geschehen ist Der Zins kann mit 18 Pfund Heller bei zweimonatlicher Kündigung abgelöst werden.
Vollständigen Titel anzeigen
Moricius Oschwaldt, sesshaft zu Inzigkofen, verkauft für 18 Pfund Heller Konstanzer Währung, deren Empfang er bestätigt, an Schultheiß, Bürgermeister und Rat zu Sigmaringen 18 Schilling Heller Konstanzer Währung jährlichen Zinses, zahlbar an Nikolaus, acht Tage vorher oder nachher zu Sigmaringen aus seiner und Jakob Sulgers, seines Schwestermanns, Bürgers zu Sigmaringen, eigener Wiese zu Brenzkofen, die 1/2 Mannsmahd groß ist (Begrenzung: St.Johanneswiese zu Sigmaringen, St.Johanneswiese zu Hedingen, Brenzkofer Bach) und die Sulger für Oschwaldt verschrieben hat. Aus der Wiese gehen jährlich 6 Schilling Heller an eine Jahrzeit. Jakob Sulger bekundet, daß die Verschreibung seiner Wiese mit seiner Einwilligung geschehen ist Der Zins kann mit 18 Pfund Heller bei zweimonatlicher Kündigung abgelöst werden.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 1 Nr. 43
Nr. 37
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 1 T 1 Stadtarchiv Sigmaringen: Urkunden
Stadtarchiv Sigmaringen: Urkunden >> Urkunden
1536 Dezember 11 (Montag nach Nikolaus)
Urkunden
Siegler: Wolf Eyßenbartt, Bürger zu Sigmaringen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: vom Siegel nur Pressel erhalten
Vermerke: Rückvermerke: Moritz Oschwalt von Intzkoff(en) zeinst vff Nicolay 18 ß h; zeinst Jetzund Jacob meier; yetz seine Erben; zinst yez Jacob Sulg(er) [sämtlich 16.Jh.]
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: vom Siegel nur Pressel erhalten
Vermerke: Rückvermerke: Moritz Oschwalt von Intzkoff(en) zeinst vff Nicolay 18 ß h; zeinst Jetzund Jacob meier; yetz seine Erben; zinst yez Jacob Sulg(er) [sämtlich 16.Jh.]
Eyßenbartt, Wolf; Sigmaringen
Oschwaldt, Moricius; Inzigkofen
Sulger, Jakob; Sigmaringen
Inzigkofen SIG
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:49 MESZ
Namensnennung 3.0 Deutschland