Reversbrief über die Übertragung eines Erblehens durch das Stift Faurndau an Hans Kumer, Bewohner zu Kleineislingen; das Lehen in Kleineislingen umfasst ein Haus mit Hof, Scheune und Garten, sowie mehrere Äcker; damit verbundene Verpflichtung zur jährlichen Zahlung von 1 Pfund Heller, 10 Scheffel Dinkel, 5 Scheffel Hafer, 1 Simmer Öl, 50 Eier, 5 Laib Käse, 2 Fastnachtshühner, 2 Herbsthühner und dem Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen, jährlich fällig am St. Martinstag; im Falle eines Besitzwechsels, ob durch Tod oder Übertragung, muss den Chorherren des Stifts Oberhofen jeweils 12 Gulden Weglohn und 12 Gulden Handlohn gezahlt werden
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Reversbrief über die Übertragung eines Erblehens durch das Stift Faurndau an Hans Kumer, Bewohner zu Kleineislingen; das Lehen in Kleineislingen umfasst ein Haus mit Hof, Scheune und Garten, sowie mehrere Äcker; damit verbundene Verpflichtung zur jährlichen Zahlung von 1 Pfund Heller, 10 Scheffel Dinkel, 5 Scheffel Hafer, 1 Simmer Öl, 50 Eier, 5 Laib Käse, 2 Fastnachtshühner, 2 Herbsthühner und dem Zehnt von allen Einkünften aus dem Lehen, jährlich fällig am St. Martinstag; im Falle eines Besitzwechsels, ob durch Tod oder Übertragung, muss den Chorherren des Stifts Oberhofen jeweils 12 Gulden Weglohn und 12 Gulden Handlohn gezahlt werden
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 U 282
Stift Göppingen, Laden B, Bü 24, Nr. 55
Stift Göppingen, Laden B, Bü 14, Nr. 55
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 510 Oberhofen
Oberhofen >> Urkunden >> Faurndau
1524 Juli 5 (Dienstag nach St. Ulrichstag)
25 x 34,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Siegler: Jacob von Bernhausen, Vogt; Thomas Hägen, Keller zu Göppingen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 anhängende Siegel
Hägen, Thomas; Keller zu Göppingen, um 1524-1553
Kumer, Hans; um 1532
Bissingen, abgeg. bei Gutsbezirk Münsingen
Faurndau : Göppingen GP; Stift
Kleineislingen, aufgeg. in Eislingen/Fils GP
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ