Michel Maiger von Baisingen (Bo(e)hssingen) verkauft seinen Hof und sein Gut zu Baisingen an Bernhard Bertsch von Mötzingen (Metzingen) mit allen Ein- und Zugehörungen und Rechten und Gerechtigkeiten für 550 lb h und bestätigt die Bezahlung mit Bargeld und mit einem Schuldbrief. Der Hof gültet jährlich dem Spital zu Horb (Horw) 10 Malter Roggen, 5 Malter Vesen und 5 Malter Hafer alles Horber Maß und im dritten Jahr in der Zelge gegen Mötzingen hinaus 9 1/2 Malter Roggen, 4 Viertel Erbsen, 3 Hühner, 150 Eier und 9 Tübinger und der Ifflingerin zu Horb jährlich 14 Malter Roggen, 5 Malter Vesen und 5 Malter Hafer ebenfalls Horber Maß, 4 Viertel Erbsen, 3 Hühner, 150 Eier und 9 Tübinger, was alles in ihren Kästen in Horb übergeben werden soll. Ausgenommen sind davon nur 4 Malter Roggen für die Ifflingerin, die er nur zu ihr bringen muss, wenn er es gerne tut. Aus dem Brühl (Brügel) erhält der Heilige zu Baisingen 6 ß h. Die Pfründe zu Baisingen erhält jährlich 1 Malter Roggen, "wenn die uffgeet und fürgang hät." Der Weißenbach erhält jährlich 2 Hühner aus einem Hofstättlein hinten im Hof bei Michel Zuversicht. Der Hof selbst erhält: [1] Der Claus von Göttelfingen gibt 1 Malter Roggen und 7 Viertel Hafer nach der Zelge aus einem Acker bei dem Bäumlein. [2] Der alte Haurer gibt 1 Malter Roggen nach der Zelge aus 6 Jauchert Acker zu Hagnach. [3] Michel (Michilin) von Talheim (Talhan) gibt 3 Viertel Roggen und 3 Viertel Hafer nach der Zelge aus dem Ergenzinger Tal. Der Aussteller gibt dem Käufer mit diesem Verkauf außerdem ein Lehen, das man den Bessler (Beeseler) nennt, mit allen seinen Zugehörungen, das jährlich dem Junker Bernhard von Brandeck zu Dettingen 6 Malter Roggen und 12 Viertel Hafer zinst. Ferner verkauft der Aussteller folgende Ausäcker: [1] 2 1/2 Jauchert Acker in den Röten, die über den Hochdorfer Weg gehen und oben an den Steinacker von Konrad Brenner angrenzen und aus denen Pfaff Geiger (Gigern) zu Horb jährlich 6 Viertel Roggen erhält. [2] 4 Jauchert Acker, von denen 2 Jauchert an der Ferrenstraße liegen und einerseits an die Straße angrenzen, und die anderen 2 Jauchert bei dem Schalter von Auberlin Gramer, die oben an den Bischof von Rohrdorf angrenzen und von denen die Domnikanerinnen (samlung frawen) zu Altheim jährlich 2 Malter Roggen zu Horb erhalten. Der Aussteller erklärt Rechteverzicht, Bürgschaftsleistung und Schadloshaltung.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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