NL 165: Gutenberg-Gesellschaft (Bestand)
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NL 165
Bestände des Stadtarchivs Mainz >> Nachlässe >> Nachlässe nach Nummern, NL 151-200
1901 - 2010
Akten des Zg. 2015/12 sind noch gesperrt
Geschichte der Gutenberg-Gesellschaft (aus: www.gutenberg-gesellschaft.de)
Die Gutenberg-Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erforschung des Druck- und Buchwesens zu fördern und das Gutenberg-Museum ideell und materiell zu unterstützen.
Am Johannistag des Jahres 1900 feierte die Stadt Mainz den 500. Geburtstag ihres großen Sohnes Johannes Gutenberg, jenem Patrizierspross, der zugleich Handwerker und Techniker war, Unternehmer und Künstler, ein Mann mit Visionen, Träumen und doch Realist, kurz: ein Erfinder.
Im Anschluss an allerlei großartige, aber vergängliche Feiern und Veranstaltungen entschied die Stadt, ein Gutenberg-Museum zu gründen und gleichzeitig eine Gutenberg-Gesellschaft, die das Museum fördern und die Gutenberg-Forschung weiterbringen sollte. Die Idee dazu stammmte von einem Nicht-Mainzer, von Karl Dziatzko, dem Göttinger Professor, Bibliotheksdirektor und anerkannten Frühdruckforscher.
Am 23. Juni des darauffolgenden Jahres wurde das Museum feierlich eröffnet, und die Gutenberg-Gesellschaft tagte zum ersten Mal.
Erster Vorsitzender des Vorstandes wurde der damalige Oberbürgermeister von Mainz, Dr. Heinrich Gassner. Das Protektorat übernahm der kunstsinnige Großherzog Ernst Ludwig von Hessen. Vorrangiges Ziel war zunächst, Mitglieder zu gewinnen. Entsprechende Aktionen brachten der Gesellschaft unerwartet großen Zulauf, bis Ende des Jahres 1901 zählte sie bereits 613 Mitglieder.
Die Geschichte der Gesellschaft ist aufs engste mit den Geschicken des Museums verknüpft. Beide waren in den Anfangsjahren noch mit der Stadtbibliothek verbunden. Seit Mitte der zwanziger Jahre gab es schließlich Pläne für eine räumliche Trennung. Die Stadt Mainz stellte dafür zwei sehr schöne alte Bauten in nächster Nähe des Domes in Aussicht, das Haus "Zum Römischen Kaiser" und das Haus "Zum König von England". Im Mai 1927 wurden die ersten Räume im "Römischen Kaiser" feierlich derÖffentlichkeit übergeben, im April des Goethejahres 1932 übernahm das Museum das gesamte Haus.
Im Krieg und nach dem Krieg - Zerstörung der Gebäude, teilweise Rettung der Bestände, provisorischer Neubeginn, Ortswechsel. Die 2000-Jahr-Feier der Stadt Mainz bescherte dem Museum den vorläufig letzten Umzug. 1962 wurde das neue Gutenberg-Museum eingeweiht. Die sehr gut ausgestattete Fachbibliothek und die Gutenberg-Gesellschaft, die Verwaltung des Museums und die Restaurierabteilung sind seitdem im renovierten Haus "Zum Römischen Kaiser" untergebracht, die Ausstellungsräume im angegliederten Neubau, den der Wiesbadener Rainer Schell geschaffen hat. 1990 ist noch der Druckladen des Museums dazugekommen, zunächst im Eckhaus an der Fischtorstraße 2, gegenüber dem "Römischen Kaiser", seit dem Gutenberg-Jahr 2000 im Erweiterungsbau des Museums. Hier wird die Druckkunst erlebbar und begreifbar gemacht.
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Gutenberg-Gesellschaft zeigt Höhen und Tiefen. Bis zum Ersten Weltkrieg blieb es bei etwa 600 Mitgliedern, danach sah es so schlecht aus, dass man 1923 sogar die Auflösung erwog. Daraufhin in Gang gebrachte Rettungsmaßnahmen waren erfolgreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste man jedoch wieder von vorne beginnen. Heute [2009] verzeichnet man über 1300 Mitglieder in 35 Nationen. Der 1988 gefasste Beschluss, Studenten und Lernenden eine Beitragsvergünstigung einzuräumen, erwies sich als segensreich. Die Gesellschaft ist nun beträchtlich verjüngt. [...]
Bemerkungen zum Zg. 2015/12
Akten zur Erstellung des Gutenberg-Jahrbuchs und der Kleinen Drucke wurden in Auswahl übernommen. Sämtliche Rechnungs- und Finanzunterlagen für die Jahre 2000 bis 2008 wurden übernommen, weil in dieser Zeit eine Buchhalterin des Vereins Geld unterschlagen hatte (vgl. MRZ vom 10.04.2008, S. 13: "Gutenberg-Gesellschaft: Geld weg"). Mitgliedereintritte, - austritte wurden in Auswahl übernommen (alle 5 Jahre).
Registratur der Gutenberg-Gesellschaft 1901-1977 und ca. 1987-2010
Ablieferungsverzeichnis, auch in Datenbank. Verzeichnis Zgg. 2015/12 nicht im Internet.
Form und Inhalt: Geschichte der Gutenberg-Gesellschaft (aus: www.gutenberg-gesellschaft.de)
Die Gutenberg-Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erforschung des Druck- und Buchwesens zu fördern und das Gutenberg-Museum ideell und materiell zu unterstützen.
Am Johannistag des Jahres 1900 feierte die Stadt Mainz den 500. Geburtstag ihres großen Sohnes Johannes Gutenberg, jenem Patrizierspross, der zugleich Handwerker und Techniker war, Unternehmer und Künstler, ein Mann mit Visionen, Träumen und doch Realist, kurz: ein Erfinder.
Im Anschluss an allerlei großartige, aber vergängliche Feiern und Veranstaltungen entschied die Stadt, ein Gutenberg-Museum zu gründen und gleichzeitig eine Gutenberg-Gesellschaft, die das Museum fördern und die Gutenberg-Forschung weiterbringen sollte. Die Idee dazu stammmte von einem Nicht-Mainzer, von Karl Dziatzko, dem Göttinger Professor, Bibliotheksdirektor und anerkannten Frühdruckforscher.
Am 23. Juni des darauffolgenden Jahres wurde das Museum feierlich eröffnet, und die Gutenberg-Gesellschaft tagte zum ersten Mal.
Erster Vorsitzender des Vorstandes wurde der damalige Oberbürgermeister von Mainz, Dr. Heinrich Gassner. Das Protektorat übernahm der kunstsinnige Großherzog Ernst Ludwig von Hessen. Vorrangiges Ziel war zunächst, Mitglieder zu gewinnen. Entsprechende Aktionen brachten der Gesellschaft unerwartet großen Zulauf, bis Ende des Jahres 1901 zählte sie bereits 613 Mitglieder.
Die Geschichte der Gesellschaft ist aufs engste mit den Geschicken des Museums verknüpft. Beide waren in den Anfangsjahren noch mit der Stadtbibliothek verbunden. Seit Mitte der zwanziger Jahre gab es schließlich Pläne für eine räumliche Trennung. Die Stadt Mainz stellte dafür zwei sehr schöne alte Bauten in nächster Nähe des Domes in Aussicht, das Haus "Zum Römischen Kaiser" und das Haus "Zum König von England". Im Mai 1927 wurden die ersten Räume im "Römischen Kaiser" feierlich derÖffentlichkeit übergeben, im April des Goethejahres 1932 übernahm das Museum das gesamte Haus.
Im Krieg und nach dem Krieg - Zerstörung der Gebäude, teilweise Rettung der Bestände, provisorischer Neubeginn, Ortswechsel. Die 2000-Jahr-Feier der Stadt Mainz bescherte dem Museum den vorläufig letzten Umzug. 1962 wurde das neue Gutenberg-Museum eingeweiht. Die sehr gut ausgestattete Fachbibliothek und die Gutenberg-Gesellschaft, die Verwaltung des Museums und die Restaurierabteilung sind seitdem im renovierten Haus "Zum Römischen Kaiser" untergebracht, die Ausstellungsräume im angegliederten Neubau, den der Wiesbadener Rainer Schell geschaffen hat. 1990 ist noch der Druckladen des Museums dazugekommen, zunächst im Eckhaus an der Fischtorstraße 2, gegenüber dem "Römischen Kaiser", seit dem Gutenberg-Jahr 2000 im Erweiterungsbau des Museums. Hier wird die Druckkunst erlebbar und begreifbar gemacht.
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Gutenberg-Gesellschaft zeigt Höhen und Tiefen. Bis zum Ersten Weltkrieg blieb es bei etwa 600 Mitgliedern, danach sah es so schlecht aus, dass man 1923 sogar die Auflösung erwog. Daraufhin in Gang gebrachte Rettungsmaßnahmen waren erfolgreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste man jedoch wieder von vorne beginnen. Heute [2009] verzeichnet man über 1300 Mitglieder in 35 Nationen. Der 1988 gefasste Beschluss, Studenten und Lernenden eine Beitragsvergünstigung einzuräumen, erwies sich als segensreich. Die Gesellschaft ist nun beträchtlich verjüngt. [...]
Bemerkungen zum Zg. 2015/12
Akten zur Erstellung des Gutenberg-Jahrbuchs und der Kleinen Drucke wurden in Auswahl übernommen. Sämtliche Rechnungs- und Finanzunterlagen für die Jahre 2000 bis 2008 wurden übernommen, weil in dieser Zeit eine Buchhalterin des Vereins Geld unterschlagen hatte (vgl. MRZ vom 10.04.2008, S. 13: "Gutenberg-Gesellschaft: Geld weg"). Mitgliedereintritte, - austritte wurden in Auswahl übernommen (alle 5 Jahre).
Registratur der Gutenberg-Gesellschaft 1901-1977 und ca. 1987-2010
Geschichte der Gutenberg-Gesellschaft (aus: www.gutenberg-gesellschaft.de)
Die Gutenberg-Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erforschung des Druck- und Buchwesens zu fördern und das Gutenberg-Museum ideell und materiell zu unterstützen.
Am Johannistag des Jahres 1900 feierte die Stadt Mainz den 500. Geburtstag ihres großen Sohnes Johannes Gutenberg, jenem Patrizierspross, der zugleich Handwerker und Techniker war, Unternehmer und Künstler, ein Mann mit Visionen, Träumen und doch Realist, kurz: ein Erfinder.
Im Anschluss an allerlei großartige, aber vergängliche Feiern und Veranstaltungen entschied die Stadt, ein Gutenberg-Museum zu gründen und gleichzeitig eine Gutenberg-Gesellschaft, die das Museum fördern und die Gutenberg-Forschung weiterbringen sollte. Die Idee dazu stammmte von einem Nicht-Mainzer, von Karl Dziatzko, dem Göttinger Professor, Bibliotheksdirektor und anerkannten Frühdruckforscher.
Am 23. Juni des darauffolgenden Jahres wurde das Museum feierlich eröffnet, und die Gutenberg-Gesellschaft tagte zum ersten Mal.
Erster Vorsitzender des Vorstandes wurde der damalige Oberbürgermeister von Mainz, Dr. Heinrich Gassner. Das Protektorat übernahm der kunstsinnige Großherzog Ernst Ludwig von Hessen. Vorrangiges Ziel war zunächst, Mitglieder zu gewinnen. Entsprechende Aktionen brachten der Gesellschaft unerwartet großen Zulauf, bis Ende des Jahres 1901 zählte sie bereits 613 Mitglieder.
Die Geschichte der Gesellschaft ist aufs engste mit den Geschicken des Museums verknüpft. Beide waren in den Anfangsjahren noch mit der Stadtbibliothek verbunden. Seit Mitte der zwanziger Jahre gab es schließlich Pläne für eine räumliche Trennung. Die Stadt Mainz stellte dafür zwei sehr schöne alte Bauten in nächster Nähe des Domes in Aussicht, das Haus "Zum Römischen Kaiser" und das Haus "Zum König von England". Im Mai 1927 wurden die ersten Räume im "Römischen Kaiser" feierlich derÖffentlichkeit übergeben, im April des Goethejahres 1932 übernahm das Museum das gesamte Haus.
Im Krieg und nach dem Krieg - Zerstörung der Gebäude, teilweise Rettung der Bestände, provisorischer Neubeginn, Ortswechsel. Die 2000-Jahr-Feier der Stadt Mainz bescherte dem Museum den vorläufig letzten Umzug. 1962 wurde das neue Gutenberg-Museum eingeweiht. Die sehr gut ausgestattete Fachbibliothek und die Gutenberg-Gesellschaft, die Verwaltung des Museums und die Restaurierabteilung sind seitdem im renovierten Haus "Zum Römischen Kaiser" untergebracht, die Ausstellungsräume im angegliederten Neubau, den der Wiesbadener Rainer Schell geschaffen hat. 1990 ist noch der Druckladen des Museums dazugekommen, zunächst im Eckhaus an der Fischtorstraße 2, gegenüber dem "Römischen Kaiser", seit dem Gutenberg-Jahr 2000 im Erweiterungsbau des Museums. Hier wird die Druckkunst erlebbar und begreifbar gemacht.
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Gutenberg-Gesellschaft zeigt Höhen und Tiefen. Bis zum Ersten Weltkrieg blieb es bei etwa 600 Mitgliedern, danach sah es so schlecht aus, dass man 1923 sogar die Auflösung erwog. Daraufhin in Gang gebrachte Rettungsmaßnahmen waren erfolgreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste man jedoch wieder von vorne beginnen. Heute [2009] verzeichnet man über 1300 Mitglieder in 35 Nationen. Der 1988 gefasste Beschluss, Studenten und Lernenden eine Beitragsvergünstigung einzuräumen, erwies sich als segensreich. Die Gesellschaft ist nun beträchtlich verjüngt. [...]
Bemerkungen zum Zg. 2015/12
Akten zur Erstellung des Gutenberg-Jahrbuchs und der Kleinen Drucke wurden in Auswahl übernommen. Sämtliche Rechnungs- und Finanzunterlagen für die Jahre 2000 bis 2008 wurden übernommen, weil in dieser Zeit eine Buchhalterin des Vereins Geld unterschlagen hatte (vgl. MRZ vom 10.04.2008, S. 13: "Gutenberg-Gesellschaft: Geld weg"). Mitgliedereintritte, - austritte wurden in Auswahl übernommen (alle 5 Jahre).
Registratur der Gutenberg-Gesellschaft 1901-1977 und ca. 1987-2010
Ablieferungsverzeichnis, auch in Datenbank. Verzeichnis Zgg. 2015/12 nicht im Internet.
Form und Inhalt: Geschichte der Gutenberg-Gesellschaft (aus: www.gutenberg-gesellschaft.de)
Die Gutenberg-Gesellschaft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Erforschung des Druck- und Buchwesens zu fördern und das Gutenberg-Museum ideell und materiell zu unterstützen.
Am Johannistag des Jahres 1900 feierte die Stadt Mainz den 500. Geburtstag ihres großen Sohnes Johannes Gutenberg, jenem Patrizierspross, der zugleich Handwerker und Techniker war, Unternehmer und Künstler, ein Mann mit Visionen, Träumen und doch Realist, kurz: ein Erfinder.
Im Anschluss an allerlei großartige, aber vergängliche Feiern und Veranstaltungen entschied die Stadt, ein Gutenberg-Museum zu gründen und gleichzeitig eine Gutenberg-Gesellschaft, die das Museum fördern und die Gutenberg-Forschung weiterbringen sollte. Die Idee dazu stammmte von einem Nicht-Mainzer, von Karl Dziatzko, dem Göttinger Professor, Bibliotheksdirektor und anerkannten Frühdruckforscher.
Am 23. Juni des darauffolgenden Jahres wurde das Museum feierlich eröffnet, und die Gutenberg-Gesellschaft tagte zum ersten Mal.
Erster Vorsitzender des Vorstandes wurde der damalige Oberbürgermeister von Mainz, Dr. Heinrich Gassner. Das Protektorat übernahm der kunstsinnige Großherzog Ernst Ludwig von Hessen. Vorrangiges Ziel war zunächst, Mitglieder zu gewinnen. Entsprechende Aktionen brachten der Gesellschaft unerwartet großen Zulauf, bis Ende des Jahres 1901 zählte sie bereits 613 Mitglieder.
Die Geschichte der Gesellschaft ist aufs engste mit den Geschicken des Museums verknüpft. Beide waren in den Anfangsjahren noch mit der Stadtbibliothek verbunden. Seit Mitte der zwanziger Jahre gab es schließlich Pläne für eine räumliche Trennung. Die Stadt Mainz stellte dafür zwei sehr schöne alte Bauten in nächster Nähe des Domes in Aussicht, das Haus "Zum Römischen Kaiser" und das Haus "Zum König von England". Im Mai 1927 wurden die ersten Räume im "Römischen Kaiser" feierlich derÖffentlichkeit übergeben, im April des Goethejahres 1932 übernahm das Museum das gesamte Haus.
Im Krieg und nach dem Krieg - Zerstörung der Gebäude, teilweise Rettung der Bestände, provisorischer Neubeginn, Ortswechsel. Die 2000-Jahr-Feier der Stadt Mainz bescherte dem Museum den vorläufig letzten Umzug. 1962 wurde das neue Gutenberg-Museum eingeweiht. Die sehr gut ausgestattete Fachbibliothek und die Gutenberg-Gesellschaft, die Verwaltung des Museums und die Restaurierabteilung sind seitdem im renovierten Haus "Zum Römischen Kaiser" untergebracht, die Ausstellungsräume im angegliederten Neubau, den der Wiesbadener Rainer Schell geschaffen hat. 1990 ist noch der Druckladen des Museums dazugekommen, zunächst im Eckhaus an der Fischtorstraße 2, gegenüber dem "Römischen Kaiser", seit dem Gutenberg-Jahr 2000 im Erweiterungsbau des Museums. Hier wird die Druckkunst erlebbar und begreifbar gemacht.
Die Entwicklung der Mitgliederzahlen in der Gutenberg-Gesellschaft zeigt Höhen und Tiefen. Bis zum Ersten Weltkrieg blieb es bei etwa 600 Mitgliedern, danach sah es so schlecht aus, dass man 1923 sogar die Auflösung erwog. Daraufhin in Gang gebrachte Rettungsmaßnahmen waren erfolgreich. Nach dem Zweiten Weltkrieg musste man jedoch wieder von vorne beginnen. Heute [2009] verzeichnet man über 1300 Mitglieder in 35 Nationen. Der 1988 gefasste Beschluss, Studenten und Lernenden eine Beitragsvergünstigung einzuräumen, erwies sich als segensreich. Die Gesellschaft ist nun beträchtlich verjüngt. [...]
Bemerkungen zum Zg. 2015/12
Akten zur Erstellung des Gutenberg-Jahrbuchs und der Kleinen Drucke wurden in Auswahl übernommen. Sämtliche Rechnungs- und Finanzunterlagen für die Jahre 2000 bis 2008 wurden übernommen, weil in dieser Zeit eine Buchhalterin des Vereins Geld unterschlagen hatte (vgl. MRZ vom 10.04.2008, S. 13: "Gutenberg-Gesellschaft: Geld weg"). Mitgliedereintritte, - austritte wurden in Auswahl übernommen (alle 5 Jahre).
Registratur der Gutenberg-Gesellschaft 1901-1977 und ca. 1987-2010
22,5 lfm. (506 + 245 Aktenordner)
Bestand
Zugangsbeschränkungen: Akten des Zg. 2015/12 sind noch gesperrt
Mainz
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 08:02 MESZ