Kläger: Johann Adolph Conradi in Hamburg, namens seiner Frau Sara Elisabeth, geb. Heymanns (Kläger).- Beklagter: Andreas Schepeler in Hamburg, als Erbe des Oberalten Peter Carstens (Beklagter) sowie Henning Eberhard Roth in Bergedorf, namens seiner Frau Sara Elisabeth, verwitwete Sacers, geb. Stenger (Nebenbeklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Abrechnung über die Vormundschaft für den verstorbenen Franz Stenger durch dessen Vormund Peter Carstensen, bzw. dessen Erben und Forderung des Klägers in Höhe von 10 746 Mark auf Grund des Verwandtschaftsverhältnisses seiner Frau aus der Erbschaft des Franz Stenger, die aber auch von anderen Verwandten beansprucht wurde
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Kläger: Johann Adolph Conradi in Hamburg, namens seiner Frau Sara Elisabeth, geb. Heymanns (Kläger).- Beklagter: Andreas Schepeler in Hamburg, als Erbe des Oberalten Peter Carstens (Beklagter) sowie Henning Eberhard Roth in Bergedorf, namens seiner Frau Sara Elisabeth, verwitwete Sacers, geb. Stenger (Nebenbeklagter).- Streitgegenstand: Appellationis; Abrechnung über die Vormundschaft für den verstorbenen Franz Stenger durch dessen Vormund Peter Carstensen, bzw. dessen Erben und Forderung des Klägers in Höhe von 10 746 Mark auf Grund des Verwandtschaftsverhältnisses seiner Frau aus der Erbschaft des Franz Stenger, die aber auch von anderen Verwandten beansprucht wurde
211-2_C 19 Teil 2
C 1666
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> C
1678-1739 1678-1689,1724-1739
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Johann Goy. Beklagter: Dr. Johann Nikolaus Schmid (1729), Dr. Georg Samuel Scheffer (1738).- Instanzen: 1. Niedergericht 1721-1723. 2. Obergericht 1723-1728. 3. Reichskammergericht 1729-1739.- Darin: 2 Obligationen von 1681 und 1689 für die Vormünder des Franz Stenger; Auszug aus dem Testament der Witwe des Peter Carstensen; Vergleich von 1678 zwischen Sara und Thomas Stenger u.a. über eine Apotheke samt Einrichtung in Bergedorf; Zeugenaussagen u.a. von Hamburger Maklern und von Amtsbarbieren in Altona über im Prozess strittige Fragen; Attest von 1728 durch Hamburger Prokuratoren über die Revision als ordentliches Rechtsmittel; Akten eines später mit der anhängigen Appellation zusammengeszogenen Prozesses des Andreas Schepeler gegen Johann Adolph Conradi vor dem Obergericht 1724-1726.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11083 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ