Holzwarth dieses Lehen in Uhlbach
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 208 Bü 558
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 208 Oberrat: Reichsstädte
Oberrat: Reichsstädte >> 10. Ulm
1497-1596
Lit. a:
Laut der diesem Faszikel Sub Nr. 3 beiliegenden Nota und derselben S. Lit. A, B, C abschriftliche angeschlossenen Lehenbriefe, wurde dies Lehen im Jahr 1497 von Herzog Eberhard dem Hanns Ulrich Holzwarth von Esslingen und seinen Erben in absteigender Linie zu einem rechten Mann-Lehen übertragen, im Jahr 1499 von Herzog Ulrichs an Ulrich Holzwarth von Esslingen auf gleiche Art damit belehnt, auch im Jahre 1520 von Kaiser Carl dem Vten einem Hanns Ulrich Holzwarth in Eislingen ein Lehen-Brief darüber ausgestellt - sodann ein dergleichen Lehenbrief im Jahre 1571 von Herzog Friedrich zu Wirtemberg an Conrad Brielen, von Esslingen, als Träger des abwesenden Hanns Ulrich Huber, auch Maria und Barbara Huberin, seiner Hausfrau Geschwister Barbara Holzwarthin, Bürgerin zu Esslingen Kinder - ferner im Jahr 1590 von Herzog Ludwig dem Sebald Mayer, Gericht-Schreiber in Ulm Ehegatten der Maria Huberin von Esslingen der Lehenbrief ausgefertigt worden. Lit. b:
Laut Nr 1a betreffend Sebald Mayer im Jahr 1592 seine 83 jährige Schwieger-Mutter Barbara Holzwarthin, der Lehens-Empfängnis zu entheben, und sein Schwager Conrad Buob als Träger zu belassen, welches bewilligt, zugleich aber im Oberrat bemerkt wurde, daß dies Feudum eine besondere Eigenschaft habe, und vielmehr eine lauteren Begnadigung sein.
Nach Nr. 1 wiederholte Barbara Holzwarthin ihre Bitte den Tochtermann Conrad Buob als Lehenträger zu bestätigen.
Nr. 2 ist der auf den Buob ausgestellte Gewalt.
Nr. 3 die Anzeige des Magistrats in Esslingen dem Absterben der Barbara Holzwarthin.
Nr. 4 Bitte des Hospital Prediger Joachim Benkiser und seiner Gattin Maria einer geborenen Buobin zu Esslingen, ihnen das durch Cession an sie übergegangene Lehen, für sich und ihre Nachkommen zu übertragen, welches nach der in Tergo befindlichen Resolution vom 15. November 1596 bewilligt, zugleich auch bemerkt wurde, daß dies Lehen in Effectu kein Recht Mann- vielmehr ein Erb-Lehen sei.
Nr. 5 Citation zur Lehen-Empfängnis vom 17. November 1596.
Nr. 6 Gewaltsbrief des Joachim Benkiser und seiner Frau für Holzwartsche Lehensempfängnis vom 17. November 1596.
Nr. 7 Kopie der von dem Magistrat in Esslingen ausgestellten Cessions- und Reputations-Urkunde der Sebald Mayerschen Erben auf das Holzwartsche Lehen vom 5. März 1596.
Nr. 8 Specificatio dieses Lehens sine dato.
Laut der diesem Faszikel Sub Nr. 3 beiliegenden Nota und derselben S. Lit. A, B, C abschriftliche angeschlossenen Lehenbriefe, wurde dies Lehen im Jahr 1497 von Herzog Eberhard dem Hanns Ulrich Holzwarth von Esslingen und seinen Erben in absteigender Linie zu einem rechten Mann-Lehen übertragen, im Jahr 1499 von Herzog Ulrichs an Ulrich Holzwarth von Esslingen auf gleiche Art damit belehnt, auch im Jahre 1520 von Kaiser Carl dem Vten einem Hanns Ulrich Holzwarth in Eislingen ein Lehen-Brief darüber ausgestellt - sodann ein dergleichen Lehenbrief im Jahre 1571 von Herzog Friedrich zu Wirtemberg an Conrad Brielen, von Esslingen, als Träger des abwesenden Hanns Ulrich Huber, auch Maria und Barbara Huberin, seiner Hausfrau Geschwister Barbara Holzwarthin, Bürgerin zu Esslingen Kinder - ferner im Jahr 1590 von Herzog Ludwig dem Sebald Mayer, Gericht-Schreiber in Ulm Ehegatten der Maria Huberin von Esslingen der Lehenbrief ausgefertigt worden. Lit. b:
Laut Nr 1a betreffend Sebald Mayer im Jahr 1592 seine 83 jährige Schwieger-Mutter Barbara Holzwarthin, der Lehens-Empfängnis zu entheben, und sein Schwager Conrad Buob als Träger zu belassen, welches bewilligt, zugleich aber im Oberrat bemerkt wurde, daß dies Feudum eine besondere Eigenschaft habe, und vielmehr eine lauteren Begnadigung sein.
Nach Nr. 1 wiederholte Barbara Holzwarthin ihre Bitte den Tochtermann Conrad Buob als Lehenträger zu bestätigen.
Nr. 2 ist der auf den Buob ausgestellte Gewalt.
Nr. 3 die Anzeige des Magistrats in Esslingen dem Absterben der Barbara Holzwarthin.
Nr. 4 Bitte des Hospital Prediger Joachim Benkiser und seiner Gattin Maria einer geborenen Buobin zu Esslingen, ihnen das durch Cession an sie übergegangene Lehen, für sich und ihre Nachkommen zu übertragen, welches nach der in Tergo befindlichen Resolution vom 15. November 1596 bewilligt, zugleich auch bemerkt wurde, daß dies Lehen in Effectu kein Recht Mann- vielmehr ein Erb-Lehen sei.
Nr. 5 Citation zur Lehen-Empfängnis vom 17. November 1596.
Nr. 6 Gewaltsbrief des Joachim Benkiser und seiner Frau für Holzwartsche Lehensempfängnis vom 17. November 1596.
Nr. 7 Kopie der von dem Magistrat in Esslingen ausgestellten Cessions- und Reputations-Urkunde der Sebald Mayerschen Erben auf das Holzwartsche Lehen vom 5. März 1596.
Nr. 8 Specificatio dieses Lehens sine dato.
2 unterbundene Faszikel Lit. a und b
Archivale
Benkiser, Joachim
Benkiser, Maria
Brielen, Conrad
Buob, Conrad
Holzwarth, Barbara
Holzwarth, Hanns Ulrich
Holzwarth, Ulrich
Huber, Barbara
Huber, Hanns Ulrich
Huber, Maria
Karl V.; Kaiser, 1500-1558
Mayer, Sebald; Gerichtschreiber in Ulm
Eislingen/Fils GP
Esslingen am Neckar ES
Esslingen am Neckar ES; Magistrat
Uhlbach : Stuttgart S
Ulm UL
Lehen
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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21.11.2025, 3:24 PM CET