Klöster und Stifte: Mainz, Domstift (Bestand)
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Hessisches Hauptstaatsarchiv (Archivtektonik) >> Gliederung >> Altes Reich >> Geistliche und Bildungsinstitute >> Klöster und Stifte
Enthält: Akten und Rechnungen 1398-1803: Gliederung nach Abgaben, Renten und Zinse, Beamte, Forst-, Fischerei- und Weidesachen, Gemeindewesen, Güter und Gefälle, Handel und Gewerbe, Justiz, Kirchen und Pfarreien, Weinbau und Weinhandel, Zehnten, auch Herbst- und Ernterechnungen. Sie betreffen die Orte Aßmannshausen, Biebrich und Mosbach, Bierstadt, Dörscheid, Eddersheim, Eltville (u.a. Zinsregister 1677-1715 auch für benachbarte Orte, Jahr- und Wochenmarkt 1576-1693), Espenschied, Flörsheim (u.a. Fayancefabrik 1786, Zwerchfahrt auf dem Main 1679-1774), Geisenheim (u.a. Kirche, Pfarrei und Altäre 1511-1789), Hattenheim, Hochheim (u.a. Gulden- und Landzollrechnungen 1669-1788, Mainschiffahrt 1665-1747, Bierbrauerei 1611-1629), Igstadt, Lorch (u.a. Finanzen der Gemeinde 1518-1521, 1700-1739, Flößrecht auf der Wisper 1740-1762, Schuljunker- und Haingericht, Kirche, Pfarrei und Altäre), Lorchhausen (Pfarrei 1652-1782), Medenbach (u.a. Gründung der Pfarrei 15. Jh., Bau und Unterhalt des Pfarrhauses und des Kirchenchors 1570-1723), Mittelheim, Neudorf (Martinsthal), Niederursel, Nieder- und Oberwalluf, Nordenstadt, Oberliederbach (u.a. Bau des Kirchenchors und des Pfarrhofs 1650-1652), Oestrich, Presberg, Ransel (u.a. Kirche und Pfarrei 1573-1791), Rauenthal, Rüdesheim, Sauerthal, Sindlingen, Unterliederbach, Weilbach, Wollmerschied.
Weitere umfangreiche Überlieferung zu Hochheim und Flörsheim befindet sich in Abt. 105; siehe auch Abt. 106.
Bestandsgeschichte: Die nach der territorialen Pertinenz ausgewählten Archivalien kamen nach der Säkularisation an Nassau.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Stift St. Martin an der Kathedralkirche in Mainz war das älteste und bedeutendste der dortigen Chorherrenstifte. Es wurde 1802 mit dem Ende des Mainzer Kurstaates aufgehoben.
Findmittel: Repertorium für Abt. 45-71 aus den 1930er Jahren (masch.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Orts- und Personenindex von Struck, 1970 (masch.)
Weitere umfangreiche Überlieferung zu Hochheim und Flörsheim befindet sich in Abt. 105; siehe auch Abt. 106.
Bestandsgeschichte: Die nach der territorialen Pertinenz ausgewählten Archivalien kamen nach der Säkularisation an Nassau.
Geschichte des Bestandsbildners: Das Stift St. Martin an der Kathedralkirche in Mainz war das älteste und bedeutendste der dortigen Chorherrenstifte. Es wurde 1802 mit dem Ende des Mainzer Kurstaates aufgehoben.
Findmittel: Repertorium für Abt. 45-71 aus den 1930er Jahren (masch.)
Findmittel: Online-Datenbank (Arcinsys)
Findmittel: Orts- und Personenindex von Struck, 1970 (masch.)
7 m
Bestand
Literatur: Michael Hollmann: Das Mainzer Domkapitel im späten Mittelalter (1306-1476). Mainz 1990 (Quellen und Abhandlungen zur Mittelrheinischen Kirchengeschichte 64).
Espenschied
Geisenheim
Lorch
Biebrich:Rh.
Presberg
Ransel
Oestrich
Martinsthal
Nordenstadt
Sauerthal
Rauenthal
Unterliederbach
Dörscheid
Medenbach
Oberwalluf
Lorchhausen
Wollmerschied
Aßmannshausen
Rüdesheim
Mittelheim
Mainz
Mosbach (Biebrich-Mosbach)
Hattenheim
Niederursel
Flörsheim
Igstadt
Eddersheim
Bierstadt
Sindlingen
Hochheim
Weilbach
Eltville
Niederwalluf
Oberliederbach
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 12:53 MESZ