Steffan Bron von Betzenweiler schwört Urfehde, nachdem er wegen Wilderei im Forst am Dürliwang in das Gefängnis des Reichserbtruchsessen Wilhelm [voller Titel] verbracht worden war, jedoch auf Fürsprache seiner gnädigen Frau, der Fürstin von Buchau (Buchow), freigelassen worden ist. Bron war vom Forstmeister des Truchsessen auf frischer Tat mit dem Gewehr ertappt worden, hatte sich zusammen mit seinem Bruder gewalttätig seiner Verhaftung widersetzt und den Forstmeister mit Worten bedroht. Der A. gelobt, im Forst des Truchsessen nicht mehr zu wildern und sich wegen der begangenen Tat mit dem Forstmeister zu vergleichen. Als Bürgen stellt er zu gen. Bedingungen: seinen Vater Hans Brun, seinen Schwager Urban Umbenhofer, gen. Remp, und seinen Bruder Hans Brun d.J., alle von Betzenweiler, sowie ihre Erben.

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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