Plansammlung (Bestand)
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StAM, Plansammlung
Staatsarchiv München (Archivtektonik) >> V. Sammlungsgut / Dokumentationen
1550-2000
Vorwort: Bei dem vorliegenden Repertorium zum Bestand "Plansammlung" handelt es sich im ersten Teil (StAM, Plansammlung 1-3637 und 3709-4191) um ein retrokonvertiertes, ursprünglich maschinenschriftliches Findmittel, das in den 1960er bis 1990er Jahren v. a. von Anton Grau (Bde. 1-4, 6-9) verfasst und dann nach Bedarf, teils durch Adaptierung von Abgabeverzeichnissen, ergänzt wurde. Planserien wurden dabei gelegentlich nur mit einem einzigen Datensatz erfasst und erst anlässlich der Retrokonversion aufgelöst, so dass nun für jede Archivalieneinheit zumindest ein eigener Datensatz vorliegt. Typologisch enthält dieser ältere Teil zudem nicht nur handgezeichnete Pläne im eigentlichen Sinn, sondern vereinzelt auch gedruckte Karten und - großformatige - Fotos.
Ebenfalls retrokonvertiert wurde ein um 1980 von Dr. Hans Eberhard Zorn unter Mitarbeit von G. Jaroschka erstelltes Findbuch zu gebäude- und maschinentechnischen Plänen der Oberkohle AG (StAM, Plansammlung 3638-3708), wobei sich die Erfassung der Datensätze aus technischen Gründen auf einen Kurzbetreff unter Weglassung der äußerst detaillierten Enthält-Vermerke beschränken musste. Für diesen Bereich ist daher gegebenenfalls nach wie vor ergänzend das analoge Findbuch im Repertorienzimmer des Staatsarchivs heranzuziehen.
Der dritte Teil des vorliegenden Repertoriums (StAM, Plansammlung 4192 ff.) wurde ab Mitte der 1990er Jahre bis in die jüngste Zeit direkt elektronisch erfasst. Im Gegensatz zum ersten Teil, der nach Anfall ohne jegliche Sachordnung aneinandergereiht wurde, erfolgte in diesem Teil eine Gliederung nach Provenienzen bzw. abgebenden Behörden.
Bei den Bestellsignaturen ist aus lagerungstechnischen Gründen zu unterscheiden zwischen "StAM, Plansammlung + Nr." und "StAM, Plansammlung - Rolle + Nr.".
Ebenfalls retrokonvertiert wurde ein um 1980 von Dr. Hans Eberhard Zorn unter Mitarbeit von G. Jaroschka erstelltes Findbuch zu gebäude- und maschinentechnischen Plänen der Oberkohle AG (StAM, Plansammlung 3638-3708), wobei sich die Erfassung der Datensätze aus technischen Gründen auf einen Kurzbetreff unter Weglassung der äußerst detaillierten Enthält-Vermerke beschränken musste. Für diesen Bereich ist daher gegebenenfalls nach wie vor ergänzend das analoge Findbuch im Repertorienzimmer des Staatsarchivs heranzuziehen.
Der dritte Teil des vorliegenden Repertoriums (StAM, Plansammlung 4192 ff.) wurde ab Mitte der 1990er Jahre bis in die jüngste Zeit direkt elektronisch erfasst. Im Gegensatz zum ersten Teil, der nach Anfall ohne jegliche Sachordnung aneinandergereiht wurde, erfolgte in diesem Teil eine Gliederung nach Provenienzen bzw. abgebenden Behörden.
Bei den Bestellsignaturen ist aus lagerungstechnischen Gründen zu unterscheiden zwischen "StAM, Plansammlung + Nr." und "StAM, Plansammlung - Rolle + Nr.".
Plansammlung
8700
Karten und Pläne
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
22.04.2025, 11:00 MESZ