Komitee der Armeesportgemeinschaft "Vorwärts" (Bestand)
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BArch DVP 3-13
call number: DVP 3-13
Bundesarchiv (Archivtektonik) >> Deutsche Demokratische Republik mit sowjetischer Besatzungszone (1945-1990) >> Verteidigung >> Ministerium für Nationale Verteidigung und Nationale Volksarmee >> Ministerium für Nationale Verteidigung >> Politorgane
1958-1990
Geschichte des Bestandsbildners: Funktionsvorgänger: Sportvereinigung "Vorwärts" der KVP
Mit Befehl 72/56 vom 25. Aug. 1956 des Ministers für Nationale Verteidigung erfolgte die Aufstellung der Sportvereinigung "Vorwärts" der Nationalen Volksarmee. Bis zum 1. Okt. 1956 wurden die Zentrale Leitung (Präsidium der Armeesportvereinigung) die Bezirkskomitees sowie die Armeesportklubs und Armeesportgemeinschaften gegründet. Die Sportvereinigung "Vorwärts" wurde am 4.5.1963 lt. Bef. 33/63 MfNV umgegliedert.
Bezirkskomitees bestanden bei - den Seestreitkräften Vorsitzender Vizeadmiral Verner - dem Militärbezirk III Vorsitzender Oberst Streletz - dem Militärbezirk V Vorsitzender OTL Bürger - den Luftstreitkräften Vorsitzender Oberst Wilpert Der Vorsitzende der ASV war zunächst Generalmajor Dickel. Er wurde 1958 durch Generalleutnant Heinz Hoffmann abgelöst. Ab 1974 führte der jeweilige Chef der Politischen Hauptverwaltung die Sportorganisation (1974-1978 Admiral Verner, 1978-1985 Generaloberst Keßler, 1985-1990 Generaloberst Brünner). 1965 wurde die Führung der militärischen Körperertüchtigung und des Leistungs- und Massensportes zusammengefasst und das bisherige Präsidium der ASV als selbständige Abteilung mit einer Unterabteilung MKE dem Stellvertreter für Ausbildung, Generalleutnant Wagner, unterstellt. Letztmalig im Jahre 1972 wie ein Ministerbefehl Nr. 147/72 vom 18. Okt. 1972 Veränderungen in der MKE an. Sport als Ausbildungsfach wurde im folgenden dem Hauptinspekteur (Nachfolger des Stellvertreters für Ausbildung) und bei den nachgeordneten der Ausbildung zugeordnet. Die Militärsportorganisation unterstand ab dem 1. Nov. 1972 dem Chef der Politischen Hauptverwaltung. Zur Führung der ASV wurde aus dem Bestand der Verwaltung Körperertüchtigung und Sport die Verwaltung Sport - später das Komitee der ASV Vorwärts - gebildet. Diese Organisationsverhältnisse blieben bis zur Auflösung der NVA bestehen.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält: Befehle 1974-1985; Grundsatzdokumente 1957-1985; Sitzungen des Präsidiums 1956-1985; Referate 1974-1980; Kaderarbeit 1964-1984; Politische Arbeit 1968-1972; einzelne Sportorganisationen 1962-1976; Sportveranstaltungen (auch internationale) 1950-1982; Stellenpläne 1976-1985
Erschließungszustand: Kartei
Vorarchivische Ordnung: Die Akten sind vom Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Militärarchiv Potsdam übergeben. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Die Unterlagen tragen noch die Signaturen des Militärarchivs VA-A-01/... und des Verwaltungsarchivs AZN... Sie sind aber benutzbar.
Zitierweise: BArch DVP 3-13/...
Mit Befehl 72/56 vom 25. Aug. 1956 des Ministers für Nationale Verteidigung erfolgte die Aufstellung der Sportvereinigung "Vorwärts" der Nationalen Volksarmee. Bis zum 1. Okt. 1956 wurden die Zentrale Leitung (Präsidium der Armeesportvereinigung) die Bezirkskomitees sowie die Armeesportklubs und Armeesportgemeinschaften gegründet. Die Sportvereinigung "Vorwärts" wurde am 4.5.1963 lt. Bef. 33/63 MfNV umgegliedert.
Bezirkskomitees bestanden bei - den Seestreitkräften Vorsitzender Vizeadmiral Verner - dem Militärbezirk III Vorsitzender Oberst Streletz - dem Militärbezirk V Vorsitzender OTL Bürger - den Luftstreitkräften Vorsitzender Oberst Wilpert Der Vorsitzende der ASV war zunächst Generalmajor Dickel. Er wurde 1958 durch Generalleutnant Heinz Hoffmann abgelöst. Ab 1974 führte der jeweilige Chef der Politischen Hauptverwaltung die Sportorganisation (1974-1978 Admiral Verner, 1978-1985 Generaloberst Keßler, 1985-1990 Generaloberst Brünner). 1965 wurde die Führung der militärischen Körperertüchtigung und des Leistungs- und Massensportes zusammengefasst und das bisherige Präsidium der ASV als selbständige Abteilung mit einer Unterabteilung MKE dem Stellvertreter für Ausbildung, Generalleutnant Wagner, unterstellt. Letztmalig im Jahre 1972 wie ein Ministerbefehl Nr. 147/72 vom 18. Okt. 1972 Veränderungen in der MKE an. Sport als Ausbildungsfach wurde im folgenden dem Hauptinspekteur (Nachfolger des Stellvertreters für Ausbildung) und bei den nachgeordneten der Ausbildung zugeordnet. Die Militärsportorganisation unterstand ab dem 1. Nov. 1972 dem Chef der Politischen Hauptverwaltung. Zur Führung der ASV wurde aus dem Bestand der Verwaltung Körperertüchtigung und Sport die Verwaltung Sport - später das Komitee der ASV Vorwärts - gebildet. Diese Organisationsverhältnisse blieben bis zur Auflösung der NVA bestehen.
Inhaltliche Charakterisierung: Der Bestand enthält: Befehle 1974-1985; Grundsatzdokumente 1957-1985; Sitzungen des Präsidiums 1956-1985; Referate 1974-1980; Kaderarbeit 1964-1984; Politische Arbeit 1968-1972; einzelne Sportorganisationen 1962-1976; Sportveranstaltungen (auch internationale) 1950-1982; Stellenpläne 1976-1985
Erschließungszustand: Kartei
Vorarchivische Ordnung: Die Akten sind vom Verwaltungsarchiv des Ministeriums für Nationale Verteidigung an das Militärarchiv Potsdam übergeben. Von dort gelangten sie in das Bundesarchiv-Militärarchiv Freiburg. Die Unterlagen tragen noch die Signaturen des Militärarchivs VA-A-01/... und des Verwaltungsarchivs AZN... Sie sind aber benutzbar.
Zitierweise: BArch DVP 3-13/...
Komitee der Armeesportgemeinschaft "Vorwärts" (Komitee der ASV), 1958-1990
250 Aufbewahrungseinheiten; 3,5 laufende Meter
Archivbestand
deutsch
Verwandtes Archivgut im Bundesarchiv: s. auch DVW 1 MfNV/ Verwaltung Körperertüchtigung und Sport
Literatur: Zwischen Ministerbefehl und Ehrenamt, unveröff. Studie von Brigitte Jammer, Hrg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt. Potsdam 1996 Im Dienst hoher Kampfkraft und sportlicher Erfolge ¿ Zur Geschichte der Armeesportvereinigung Vorwärts, Interne Ausgabe der ASV Vorwärts, Autor: Rolf Leuschner, o.O. 1989
Zwischen Ministerbefehl und Ehrenamt, unveröff. Studie von Brigitte Jammer, Hrg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt. Potsdam 1996 Im Dienst hoher Kampfkraft und sportlicher Erfolge ¿ Zur Geschichte der Armeesportvereinigung Vorwärts, Interne Ausgabe der ASV Vorwärts, Autor: Rolf Leuschner, o.O. 1989
Literatur: Zwischen Ministerbefehl und Ehrenamt, unveröff. Studie von Brigitte Jammer, Hrg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt. Potsdam 1996 Im Dienst hoher Kampfkraft und sportlicher Erfolge ¿ Zur Geschichte der Armeesportvereinigung Vorwärts, Interne Ausgabe der ASV Vorwärts, Autor: Rolf Leuschner, o.O. 1989
Zwischen Ministerbefehl und Ehrenamt, unveröff. Studie von Brigitte Jammer, Hrg. vom Militärgeschichtlichen Forschungsamt. Potsdam 1996 Im Dienst hoher Kampfkraft und sportlicher Erfolge ¿ Zur Geschichte der Armeesportvereinigung Vorwärts, Interne Ausgabe der ASV Vorwärts, Autor: Rolf Leuschner, o.O. 1989
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 10:58 MESZ
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