Es war ein Mensch. Ein Hilfswerk-Film über die diakonische Arbeit in der evangelischen Kirche
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LASH, Abt. 2002 Nr. 400
Abt. 2002 Landesfilmarchiv
Abt. 2002 Landesfilmarchiv >> 4 Die Zeit von 1945 bis 1955
1949/50-1949/50
Enthält: Kurzbeschreibung: Situation der Flüchtlinge und Vertriebenen in verschiedenen Lagern zwischen Schleswig-Holstein und Bayern. – Ein vom Hilfswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland in Auftrag gegebener Film, der die Not der Flüchtlinge und Vertriebenen darstellen und emotional-solidarische wie auch materielle Hilfsbereitschaft fördern sollte.
Enthält: Beschreibung: Impressionen von zerstörten Städten und von Flüchtlingstrecks. – Mädchen beim Lesen des Bibeltextes vom Barmherzigen Samariter als Leitmotiv des Films („Es war ein Mensch ….“). – Flüchtlingslager am Rande einer Stadt mit Einblicken in die elenden Lebensverhältnisse ihrer Bewohner. Bettelnde Kinder und erstes Helfen aus privaten Haushalten. – Organisierte Hilfe von Innerer Mission und Hilfswerk der evangelischen Kirchen: Hilfslieferungen von kirchlichen Hilfswerken aus Europa und Übersee. – Evangelischer Pfarrer bei Gottesdiensten mit Vertriebenen in provisorischen Sälen und als Gast in katholischen Kirchen. – Betreuung von Waisenkindern in kirchlichen Heimen. – Betreuung tuberkulosekranker Kinder in Heilstätten. – Flüchtlingsgruppen mit Rucksäcken an der englisch-russischen Demarkationslinie. Ankunft in einem Flüchtlingslager und Einweisung durch die Wache. Leben in den Massenquartieren mit bis zu 90 Personen in einem Raum. – Pferdebespannte Trecks. Flüchtlingslager auf einer Insel an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Verteilung gespendeter Wolle und deren Verarbeitung an Spinnrädern durch die Lagerbewohner. – Aufnahme von Flüchtlingen in Friesenhäusern. Arbeit am Webstuhl. – Verarbeitung von gespendeter südafrikanischer Wolle zu Textilien in einem industriellen Betrieb durch eingegliederte Vertriebene. – Verteilung von Kleidern an Bedürftige im Flüchtlingsdurchgangslager Pöppendorf bei Lübeck. – Aus Schlesien vertriebene Angehörige des Lehmgrubener Diakonissen-Mutterhauses in ihrem neuen Domizil, dem Schloss Triefenstein am Main. Handwerkliche Arbeit von Pfarrer und Schwestern zur Instandsetzung des Baues. Betreuung Alter und Kranker durch die Diakonissen. – Beispiele für kleine Gesten menschlicher Solidarität im Alltag. – Ankunft spätheimkehrender Kriegsgefangener auf einem Bahnhof: Appell, angesichts des Bedarfs an Heimat, Obdach und Arbeit die Tür zum Neuanfang dieser Menschen zu öffnen. – Menschen an industriellen Arbeitsplätzen: Gebrauchtwerden als Lebensperspektive.
Enthält: Beschreibung: Impressionen von zerstörten Städten und von Flüchtlingstrecks. – Mädchen beim Lesen des Bibeltextes vom Barmherzigen Samariter als Leitmotiv des Films („Es war ein Mensch ….“). – Flüchtlingslager am Rande einer Stadt mit Einblicken in die elenden Lebensverhältnisse ihrer Bewohner. Bettelnde Kinder und erstes Helfen aus privaten Haushalten. – Organisierte Hilfe von Innerer Mission und Hilfswerk der evangelischen Kirchen: Hilfslieferungen von kirchlichen Hilfswerken aus Europa und Übersee. – Evangelischer Pfarrer bei Gottesdiensten mit Vertriebenen in provisorischen Sälen und als Gast in katholischen Kirchen. – Betreuung von Waisenkindern in kirchlichen Heimen. – Betreuung tuberkulosekranker Kinder in Heilstätten. – Flüchtlingsgruppen mit Rucksäcken an der englisch-russischen Demarkationslinie. Ankunft in einem Flüchtlingslager und Einweisung durch die Wache. Leben in den Massenquartieren mit bis zu 90 Personen in einem Raum. – Pferdebespannte Trecks. Flüchtlingslager auf einer Insel an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste. Verteilung gespendeter Wolle und deren Verarbeitung an Spinnrädern durch die Lagerbewohner. – Aufnahme von Flüchtlingen in Friesenhäusern. Arbeit am Webstuhl. – Verarbeitung von gespendeter südafrikanischer Wolle zu Textilien in einem industriellen Betrieb durch eingegliederte Vertriebene. – Verteilung von Kleidern an Bedürftige im Flüchtlingsdurchgangslager Pöppendorf bei Lübeck. – Aus Schlesien vertriebene Angehörige des Lehmgrubener Diakonissen-Mutterhauses in ihrem neuen Domizil, dem Schloss Triefenstein am Main. Handwerkliche Arbeit von Pfarrer und Schwestern zur Instandsetzung des Baues. Betreuung Alter und Kranker durch die Diakonissen. – Beispiele für kleine Gesten menschlicher Solidarität im Alltag. – Ankunft spätheimkehrender Kriegsgefangener auf einem Bahnhof: Appell, angesichts des Bedarfs an Heimat, Obdach und Arbeit die Tür zum Neuanfang dieser Menschen zu öffnen. – Menschen an industriellen Arbeitsplätzen: Gebrauchtwerden als Lebensperspektive.
Verzeichnung
1949/1950. Hersteller: Curt Oertel Film, Studiengesellschaft m.b.H., Wiesbaden, 16 mm (Originalfassung 35 mm). 470 m (41 Min.). S/W. Ton. Musik: Peter Voelkner. Das Symphonieorchester der Stadt Wiesbaden. Kameramitarbeit: A. v. Barsy, Ph. Kepplinger, W. Vlasdeck. Produktionsleitung: Franz Oertel.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:04 MEZ