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Spezialia, Band 18: Misshandlungen und Tötungen durch die Besatzer 15. Januar 1923 bis 20. April 1923
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K 203 Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg
Regierung Münster, Besatzung nach dem 1. Weltkrieg >> 4. Sammelakten zum besetzten Teil des Regierungsbezirks Münster: Spezialia
1923
Enthaeltvermerke: Enthält u. a.: - schwerwiegende Körperverletzungen durch Besatzer: Liste mit Namen, Orten und Tathergang, Januar bis März 1923 - Tötungen durch Besatzer: Liste mit Namen, Orten und Tathergang, Januar bis 15. April 1923 - Berichte über versuchte Vergewaltigungen (wohl Dortmund) und die Tötung von Ewald Dirks in Hörde, März 1923 - Bericht über die Stadt Bochum vom 1. bis 7. April 1923, u. a. über beschlagnahmte Brieftauben und die Erschießung des Invaliden Franz Mieruch (vgl. Nr. 68) - Vergewaltigungen von Januar bis März 1923: Liste mit Namen, Orten, Tathergang - Berichte über einzelne Übergriffe der Besatzer von Januar bis 20. April 1923 - Bericht des Gerichtsreferendars Wehrens über seine Verhaftung, Verurteilung und Ausweisung durch belgische Besatzer - Berichte von Inhaftierten in Trier über Misshandlungen und Ausschreitungen durch die Besatzer, Januar 1923 - Berichte von durch französische Besatzer Misshandelte aus Herne, Schonnebeck, Recklinghausen, Ende (Kreis Hagen), Wanne, Osterath, Düsseldorf, Herdringen, Uerdingen, Königssteele, Düren (August 1922), Gruiten, Hohenbudberg, Januar bis März 1923 Darin: - Fotos von Getöteten und von Misshandelten (entnommen; jetzt: W 201/Bildersammlung Nr. 5531) Darin: - Fotos von verwüsteten Büroräumen
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.