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Verkauf eines Zinses aus einem Haus beim Peterstor in Fulda durch Weitzel Budener an Veit Pflüger und Balthasar Ruffer
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Urk. 79 Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII]
Reichsabtei Fulda: Gerichte, Ritterschaft, Orte, Stadt Fulda [ehemals: Urkunden R V, VI, VII, VIII] >> Gerichte (ehemals: Urkunden R V) >> 3 Stadtgericht
1539 September 5
Ausfertigung, Pergament, an Pergamentstreifen anhängendes Siegel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum freittags des funfften tags Septembris anno domini funfftzehenhundertt im neununnddreissigsten
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Wetzel Budener, Bürger von Fulda, verkauft zusammen mit seiner Ehefrau Anna an Veit Pflüger und Balthasar Ruffer, beide Bürger von Fulda und zuständige Prokuratoren für die Schöffen von Fulda (procuratores der schepffenn zu irer derselbigenn gemeiner consolation) einen jährlichen Zins aus seinem genau bezeichneten Haus am Peterstor für zehn Gulden fuldischer Münze, jeden Gulden gerechnet zu je 44 Gnacken. Es folgen Absprachen hinsichtlich Verkauf, Verpfändung und Wiederkauf des Zinses. Der Verkäufer bittet Junker Heinrich von Merlau (Merlawe), Schultheiß von Fulda, um sein Siegel. Ankündigung des Siegels Heinrich von Merlaus. Nennung von Orten und Personen.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Junker Heinrich von Merlau, Schultheiß von Fulda
Beiliegend zur Urkunde ein handschriftliches Kurzregest.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.