B01-Bestand Nachlass Kurt Malisch (Bestand)
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NL/35
BR, Historisches Archiv (Archivtektonik) >> Tektonikgruppe B = Nachlässe / Sammlungen / Privatarchive >> B01 Bestandsgruppe Nachlässe >> NL/35 Nachlass Kurt Malisch (Findbuch online)
1988 - 2007
Form und Inhalt: Der Bestand wurde dem Historischen Archiv 2008 von Barbara Malisch, frühere Chefsprecherin und seit 2003 Leiterin der Abteilung Präsentation und Programmdienst überlassen. Der Nachlass enthält Manuskripte aus den Jahren 1988 bis 2007 mit dem Schwerpunkt klassische Musik. Die Portraits einzelner Künstler, darunter besonders viele Sänger, stehen dabei im Vordergrund. Der Bestand umfasst fünf Archivschachteln.
Personenbeschreibung: Kurt Malisch wurden 1947 in München geboren und studierte Geschichte, Germanistik und Politologie in München. Er promovierte in bayerischer Geschichte und Politik. Neben seiner langjährigen Tätigkeit im Bayerischen Hauptstaatsarchiv war er auch als freier Musikjournalist für die Zeitschriften "Fonoforum", "Opernwelt" und "Klassik heute", sowie für die "Neue Zürcher Zeitung" tätig. Zudem verfasste er Beiträge für die Programmhefte der Bayerischen Staatsoper, für Opernführer und Musiklexika sowie wissenschaftliche Artikel für "Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters", "Verdi Handbuch", "Die Musik in Geschichte und Gegenwart" und die "Neue Deutsche Biographie". Für den Bayerischen Rundfunk schrieb er Features, Porträts und Sendereihen zu klassischer Musik. Kurt Malisch war Sammler, wobei sein besonderes Augenmerk den Sängern der Stalin-Ära galt. Dr. Kurt Malisch verstarb am 16. Juni 2007 nach langer schwerer Krankheit im 60. Lebensjahr in München.
Personenbeschreibung: Kurt Malisch wurden 1947 in München geboren und studierte Geschichte, Germanistik und Politologie in München. Er promovierte in bayerischer Geschichte und Politik. Neben seiner langjährigen Tätigkeit im Bayerischen Hauptstaatsarchiv war er auch als freier Musikjournalist für die Zeitschriften "Fonoforum", "Opernwelt" und "Klassik heute", sowie für die "Neue Zürcher Zeitung" tätig. Zudem verfasste er Beiträge für die Programmhefte der Bayerischen Staatsoper, für Opernführer und Musiklexika sowie wissenschaftliche Artikel für "Pipers Enzyklopädie des Musiktheaters", "Verdi Handbuch", "Die Musik in Geschichte und Gegenwart" und die "Neue Deutsche Biographie". Für den Bayerischen Rundfunk schrieb er Features, Porträts und Sendereihen zu klassischer Musik. Kurt Malisch war Sammler, wobei sein besonderes Augenmerk den Sängern der Stalin-Ära galt. Dr. Kurt Malisch verstarb am 16. Juni 2007 nach langer schwerer Krankheit im 60. Lebensjahr in München.
Malisch, Barbara
1 Findbuch
Bestand
Malisch, Kurt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 10:23 MESZ