Rudolf Plümel (Blümbl) von Lintumb zu Stettberg, fürstlich freisingischer Pfleger und Kastner der Grafschaft Ismaning, bestätigt Elisabeth Lerchel, Witwe des Sebastian Lerchel, Bierbrauer und Bürger zu München, ihr Erbe im Wert von 500 Gulden, dass sie in ihre Ehe einbrachte, auf Bitten des Balthasar Reismüller, der in dieser Sache zwei Zeugen beibringt. S=A
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Rudolf Plümel (Blümbl) von Lintumb zu Stettberg, fürstlich freisingischer Pfleger und Kastner der Grafschaft Ismaning, bestätigt Elisabeth Lerchel, Witwe des Sebastian Lerchel, Bierbrauer und Bürger zu München, ihr Erbe im Wert von 500 Gulden, dass sie in ihre Ehe einbrachte, auf Bitten des Balthasar Reismüller, der in dieser Sache zwei Zeugen beibringt. S=A
Paulanerkloster Au Urkunden, BayHStA, Paulanerkloster Au Urkunden 46
Paulanerkloster München Urkunden 1629 August 21
Paulanerkloster Au Urkunden
Paulanerkloster Au Urkunden >> Urkunden
1629 August 21
Paulanerkloster Au Urkunden
Pap.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Papiersiegel über Wachs
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Ismaning
Originaldatierung: Den ain und zwanizigisten monats august im sechzechen hundert neun und zwanizigisten jahrs.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1629
Monat: August
Tag: 21
Äußere Beschreibung: 21,1x32,4 cm; 2 Blätter
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Überlieferung: Ausfertigung
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Ismaning
Originaldatierung: Den ain und zwanizigisten monats august im sechzechen hundert neun und zwanizigisten jahrs.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1629
Monat: August
Tag: 21
Äußere Beschreibung: 21,1x32,4 cm; 2 Blätter
Content Preservation: 1
Kontrolle Rueckgabe: 0
Plümel von Lintumb zu Stettberg: Rudolf, fürstlich freisingischer Pfleger und Kastner zu Ismaning
Reismüller: Balthasar
Lerchel: Elisabeth, Ehefrau, dann Wittwe des Sebastian Lerchel, Mutter von Andreas Lerchel und Salome Moßmüller
Ismaning (Lkr. München), Grafschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:29 MESZ