Nullitätsklage betr. ein vom jül.-berg. Hofgericht bestätigtes Urteil vom Hauptgericht Jülich in der Sache Peter Startz ./. Tilman von Velrath wegen Unzuständigkeit. Der Heinsberger Vogt hatte gegen Peter Startz ? Frau nach ihrer Verheiratung vor dem Hauptgericht Jülich eine Personalforderung geltend gemacht, obwohl sie - vorher im Land Heyden ansässig - durch ihre Heirat den Gerichtsstand gewechselt hatte und seitdem das Privileg de non evocando in Anspruch nehmen konnte.
Vollständigen Titel anzeigen
Nullitätsklage betr. ein vom jül.-berg. Hofgericht bestätigtes Urteil vom Hauptgericht Jülich in der Sache Peter Startz ./. Tilman von Velrath wegen Unzuständigkeit. Der Heinsberger Vogt hatte gegen Peter Startz ? Frau nach ihrer Verheiratung vor dem Hauptgericht Jülich eine Personalforderung geltend gemacht, obwohl sie - vorher im Land Heyden ansässig - durch ihre Heirat den Gerichtsstand gewechselt hatte und seitdem das Privileg de non evocando in Anspruch nehmen konnte.
AA 0627, 14 - A 55/69
AA 0627 Reichskammergericht, Teil I: A-B
Reichskammergericht, Teil I: A-B >> 1. Buchstabe A
1587-1615 (1374- 1615)
Enthaeltvermerke: Kläger: Bürgermeister und Rat der Stadt Aachen im Interesse ihres Bürgers, des Fleischhauers Peter Startz, und seiner Frau Wilhelmine im Vorst, (Bekl.: Wilhelma im Vorst) Beklagter: Gertrud Steingens (Steinges), Witwe des Tilman von Velrath (Velrod, Velraidt) gen. Meuter, Vogt zu Heinsberg, (Kl.: Tilman) Prokuratoren (Kl.): Dr. Erhard Kalt (1584) 1587, 1587 - Dr. Melchior Kirwang [1592] 1592 - Dr. Johannes Pistorius 1614 Prozeßart: Appellationis Instanzen: 1. Hauptgericht Jülich 1583-1584 - 2. Jül.-berg. Hofgericht (Räte) zu Düsseldorf 1584-1587 - 3. RKG 1587-1615 (1374- 1615) Beweismittel: Acta priora (Q 9). Privilegienbestätigung Kaiser Maximilians II. für Aachen, 1566 (57ff.). Auszüge aus kaiserlichen und herzoglichen Urkunden (Privilegia de non evocando, Erbeinigungen und Bündnisse) (120-160): Kaiser Karl IV., 1374 (RI VIII Nr. 5334) (121f.); König Wenzel, 1376 (122ff.); König Sigismund, 1434 (RI XI Nr. 10798) (124ff.); Kaiser Friedrich III., 1454 (Chmel, RI Nr. 3209) (127ff.); ders., 1467 (ebenda, Nr. 5237) (130f.); König Maximilian I., 1486 (132ff.); König Karl V., 1520 (135ff.); Transsumpt deselben, 1538 (141ff.); desgl., 1525 (144ff.); Herzog von Jülich und Geldern, 15 1399 (147f.); Herzog Reinald von Jülich und Geldern, 1402 (149ff.); Graf Adolf von Berg, 1409 (152ff.); Herzog Reinald von Jülich und Geldern, 1415 (154f.); desgl., 1418 (156f.); Herzog Ruprecht von Jülich und Geldern, 1427 (157ff.). Extractus Protocolli Petitionis et Missivae in Sachen Vorst ./. von Holtzheim (Holtzhum) (wohl Hauptgericht Jülich), 1613-1614 (168ff.). Beschreibung: 4 cm, 174 Bl., geb.; Q 1-16, es fehlen Q 2, 13*, 4 Beilagen.
Diverse Registraturbildner
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:06 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.4. Reichsbehörden (Tektonik)
- 1.4.1. Reichskammergericht (Tektonik)
- Reichskammergericht AA 0627 (Tektonik)
- Reichskammergericht, Teil I: A-B (Bestand)
- 1. Buchstabe A (Gliederung)