1368 Februar 14 (St. Valentinstage).Der Graf Heinrich von Beichlingen, Herr zu Sachsenberg, bekennt für sich und seine Erben, dass er ein Viertel des Zehnten von Metze, der von ihm zu Lehen geht, zu einem Altar an der Niedensteiner Kirche gestiftet hat. Er verzichtet auf alle bisherigen Rechte und ordnet an, dass zu seinem und zu seiner Eltern Seelenheil und Gedächtnis nach Möglichkeit, vor allem aber an seinem Jahrestage, Vigilien und Seelenmessen gehalten werden.Original, Pergament, deutsch
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1368 Februar 14 (St. Valentinstage).Der Graf Heinrich von Beichlingen, Herr zu Sachsenberg, bekennt für sich und seine Erben, dass er ein Viertel des Zehnten von Metze, der von ihm zu Lehen geht, zu einem Altar an der Niedensteiner Kirche gestiftet hat. Er verzichtet auf alle bisherigen Rechte und ordnet an, dass zu seinem und zu seiner Eltern Seelenheil und Gedächtnis nach Möglichkeit, vor allem aber an seinem Jahrestage, Vigilien und Seelenmessen gehalten werden.Original, Pergament, deutsch
U 3 Niedenstein 24
U 3 Niedenstein Urkunden Pfarrarchiv Niedenstein
Urkunden Pfarrarchiv Niedenstein
14. Februar 1368
Urkunde
Siegel: Siegler: der Aussteller; Siegel fehlt
Rubrum: (aus der Zeit der Ausstellung): "Lit. de Bychelinge... (dann wenige Worte unleserlich) 1368"
Rubrum: (aus der Zeit der Ausstellung): "Lit. de Bychelinge... (dann wenige Worte unleserlich) 1368"
Ausfertigung Pergament, gute Schrift
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 07:59 MEZ