Hermann von der Molen und Thiderik von Honrade, beide Ritter, bekunden, sie seien gegenwärtig gewesen, als die Sühne zwischen dem Propst von Oelinghausen (Vlinchuosen) auf der einen Seite und Rechard Kirchhoff (Kerichaue) auf der anderen Seite vereinbart wurde. Jene überließen die Entscheidung dem Hermann Wulff (Wolue). Seinem Spruch wollten sie nachkommen. Der Propst sollte ferner nach Möglichkeit den Rechard beim Grafen von Arnsberg aussöhnen (zcho vrede maken). Wenn er dazu nicht in der Lage wäre, solle er das innerhalb von 14 Tagen dem Rechard mitteilen (en beden). Da die beiden Aussteller die betreffende Abrede (rede) an dem gebührenden Tage nicht selber entscheiden wollen (selver nicht seghen ne muoghen), haben sie diese Urkunde mit ihren Siegeln besiegelt. Gegeben 1329 Okt. 25 (in sunte Krispines daghe unde Crispiniani) zur Vesperzeit.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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