Ritter Wiprecht von Tann verschreibt Graf Eberhard [II.] von Württemberg und seinem Sohn Graf Ulrich seine Feste Insingen zu einem offenen Haus, wogegen Graf Eberhard ihm die Burg Schaubeck zum Teil zu Lehen gibt. Wenn aber der von Tann die Burg Insingen verkauft, so soll er 1000 Gulden in des Grafen Land anlegen und, wenn es eine Feste wäre, diese ebenfalls öffnen.
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Ritter Wiprecht von Tann verschreibt Graf Eberhard [II.] von Württemberg und seinem Sohn Graf Ulrich seine Feste Insingen zu einem offenen Haus, wogegen Graf Eberhard ihm die Burg Schaubeck zum Teil zu Lehen gibt. Wenn aber der von Tann die Burg Insingen verkauft, so soll er 1000 Gulden in des Grafen Land anlegen und, wenn es eine Feste wäre, diese ebenfalls öffnen.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, {A 602 Nr. 6020}
A 162 Bü 2
No. 15
I
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 162 Öffnungen
Öffnungen >> 1. Urkunden >> 1.1 Urkunden 1320 bis um 1470 (Bestand A 602 Württembergische Regesten)
1374 November 22 (Mittwoch vor Katharina)
Urkunden
Zu Wiprecht von Tann vgl. Otto v. Alberti, Württembergisches Adels- und Wappenbuch, 2, 1916, S. 801
Tann, Wiprecht von; Ritter
Insingen, Burg, Bayern [?]
Schaubeck : Steinheim an der Murr LB; Burg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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- 1. Urkunden (Gliederung)
- 1.1 Urkunden 1320 bis um 1470 (Bestand A 602 Württembergische Regesten) (Gliederung)