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Gaulsheim: Tauschbrief über die von Wilhelm von Braitbach Kölnischen Kurfürstlichen Rat und Amtmann zu Lintz und Christoph v. Sein als verordnete ...
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Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 6 Orte, Buchstabe G >> 6.6 Gaulsheim
1573 April 22 / 1573 Juni 22
Kurpfalz
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Geben und geschehen d. 22. April 1573
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Gaulsheim: Tauschbrief über die von Wilhelm von Braitbach Kölnischen Kurfürstlichen Rat und Amtmann zu Lintz und Christoph v. Sein als verordnete Vormünder Heinrich Engelhard Brumbsers von Rüdesheim hinterlassenem underjährigen Sohns Hansen Reinhard Brumbsers von Rüdesheim an Kurfürst Friederich von der Pfalz vertauschte beide eigene Höfe zu Gaulsheim gelegen, samt dazugehörigen Gütern, an Äckern, Wiesen oder anderen Gerechtsamen vor und um einhundert und zehn Malter Binger Maß jährliche Kornpacht oder Gülten aus des Kurfürsten Kellerei zu Alzey von und ........ desselben Beth, Zehnten und anderen Gefällen zu Sponsheim, so nicht Lehen, oder vorhin anderen versetzlich verpfändet und beschwert sind all und jedes Jahr um Martini zu entrichten und gen Kempten an Rhein ........ Schiff auf des Kurfürsten Angst und Kosten ohne einiges zu tun, Verlust oder Schadens der Brumbser von Rüdesheim
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.